Akku-Transporte sollen in Passagierflugzeugen verboten werden
Die jüngsten Vorfälle mit "explodierenden" Hoverboards könnten auch eine Folge für die Luftfahrt haben: Denn eine UNO-Kommission hat vorgeschlagen, dass Luftfracht, die Lithium-Ionen-Akkus beinhaltet, nicht mehr auf Passagierflügen mitgenommen werden darf. Man will verhindern, dass es zu einer Katastrophe kommt.
Die International Civilian Aviation Organisation (ICAO) ist die höchste Stelle der Vereinten Nationen und diese hat nun ein derartiges Verbot vorgeschlagen, wie der britische Guardian berichtet. Das ist auch eine Reaktion auf die jüngsten Vorfälle mit Hoverboards, bei denen es immer wieder zu Brandvorfällen kommt. Dafür verantwortlich sind die wiederaufladbaren Akkus, Hoverboards sind seither an Bord von Flugzeugen verboten.
Die ICAO will das aber auf Akkus allgemein ausdehnen, jedenfalls so lange, bis man eine brandsichere Art der Verpackung entwickelt hat, die die Gefahr minimiert. Die Pläne sind laut des Guardian noch nicht öffentlich, da die Informanten keine Befugnis haben, darüber mit der Allgemeinheit zu sprechen.
Lithium-Ionen-Akkus sind so etwas wie das Fundament unserer heutigen mobilen IT-Gesellschaft, sie stecken in Smartphones, Laptops und sogar Autos. Insgesamt wurden 2015 rund 5,4 Milliarden Zellen produziert, ein Akku besteht aus zwei oder mehr solcher Zellen.
Letzteren will man untersagen, die Cargo-Flieger wären aber nicht betroffen. Zwar würde man das liebend gerne tun, bisher scheiterten aber die entsprechenden Versuche. Und die Gefahr ist auch real: Denn laut Experten sollen seit 2006 mindestens drei Flugzeuge wegen durch Akkus ausgelösten Bränden zerstört worden sein, vier Piloten sollen dabei ums Leben gekommen sein.
Die ICAO will das aber auf Akkus allgemein ausdehnen, jedenfalls so lange, bis man eine brandsichere Art der Verpackung entwickelt hat, die die Gefahr minimiert. Die Pläne sind laut des Guardian noch nicht öffentlich, da die Informanten keine Befugnis haben, darüber mit der Allgemeinheit zu sprechen.
Lithium-Ionen-Akkus sind so etwas wie das Fundament unserer heutigen mobilen IT-Gesellschaft, sie stecken in Smartphones, Laptops und sogar Autos. Insgesamt wurden 2015 rund 5,4 Milliarden Zellen produziert, ein Akku besteht aus zwei oder mehr solcher Zellen.
Cargo-Flugzeuge nicht betroffen
Die meisten Akkus werden erwartungsgemäß in China produziert und per Schiff in die Welt transportiert. Immerhin 30 Prozent werden aber per Luftfracht transportiert. Das Meiste davon wird zwar per Cargo-Flugzeugen befördert, ein nicht näher genannter Anteil dürfte aber auch in Passagierflugzeugen landen.Letzteren will man untersagen, die Cargo-Flieger wären aber nicht betroffen. Zwar würde man das liebend gerne tun, bisher scheiterten aber die entsprechenden Versuche. Und die Gefahr ist auch real: Denn laut Experten sollen seit 2006 mindestens drei Flugzeuge wegen durch Akkus ausgelösten Bränden zerstört worden sein, vier Piloten sollen dabei ums Leben gekommen sein.
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