Android: Google zwingt App-Anbieter zu Information über Werbung
Android hat einen großten Teil seines Erfolgs auch der Vielzahl an kostenlosen Apps aus dem Google Play-Store zu verdanken. Deren Entwickler können die Programme wiederum oft nur deshalb gratis anbieten, weil in ihnen Anzeigen geschaltet werden. Darüber, ob eine App Werbung enthält, sollen die Anwender künftig vorab informiert werden.
Wie Droid-Life unter Berufung auf Angaben aus Googles offiziellen Richtlinien für Entwickler berichtet, sollen die App-Anbieter künftig explizit angeben, ob ihr Produkt Werbung enthält. Auf diesem Weg können die Nutzer dann bereits beim Blick in die beim Play Store hinterlegten Beschreibungen nachvollziehen, ob sie mit Werbung rechnen müssen.
Schon jetzt können die App-Entwickler die potenziellen Kunden vorab über die Integration von Werbung informieren, noch ist das Ganze aber vollkommen freiwillig. Ab dem 11. Januar 2016 ändert sich dies, denn dann wird die Kennzeichnung von Apps mit Werbung im Google Play Store zur Pflicht. Die Liste der zu kennzeichnenden Werbung ist dabei einigermaßen umfangreich.
So sieht Google vor, dass sowohl Banner, zwischengeschaltete Werbung bei Ladezeiten, native Werbung inklusive werbender Artikel und sogar die Werbung für andere Apps des gleichen Entwicklers erwähnt werden müssen. Die Kennzeichnung wird dabei ähnlich aussehen, wie es schon jetzt der Fall ist, im Store wird dann also mit einem einfachen Schriftzug vermerkt, dass Werbung enthalten ist.
Halten sich die App-Entwickler nicht an die neuen Vorgaben zur Kennzeichnung von Werbung in ihren Anwendungen, drohen ernsthafte Konsequenzen. So betrachtet Google Verstöße gegen seine Richtlinien als Verletzung der Vorgaben für das Google Play Entwickler-Programm, was zu einem Ausschluss aus dem App-Store des Android-Hausherren führen kann. Google behält sich außerdem die Prüfung der Apps auf eine ordnungsgemäße Kennzeichnung vor und übernimmt dies im Zweifelsfall auch selbst.
Schon jetzt können die App-Entwickler die potenziellen Kunden vorab über die Integration von Werbung informieren, noch ist das Ganze aber vollkommen freiwillig. Ab dem 11. Januar 2016 ändert sich dies, denn dann wird die Kennzeichnung von Apps mit Werbung im Google Play Store zur Pflicht. Die Liste der zu kennzeichnenden Werbung ist dabei einigermaßen umfangreich.
So sieht Google vor, dass sowohl Banner, zwischengeschaltete Werbung bei Ladezeiten, native Werbung inklusive werbender Artikel und sogar die Werbung für andere Apps des gleichen Entwicklers erwähnt werden müssen. Die Kennzeichnung wird dabei ähnlich aussehen, wie es schon jetzt der Fall ist, im Store wird dann also mit einem einfachen Schriftzug vermerkt, dass Werbung enthalten ist.
Halten sich die App-Entwickler nicht an die neuen Vorgaben zur Kennzeichnung von Werbung in ihren Anwendungen, drohen ernsthafte Konsequenzen. So betrachtet Google Verstöße gegen seine Richtlinien als Verletzung der Vorgaben für das Google Play Entwickler-Programm, was zu einem Ausschluss aus dem App-Store des Android-Hausherren führen kann. Google behält sich außerdem die Prüfung der Apps auf eine ordnungsgemäße Kennzeichnung vor und übernimmt dies im Zweifelsfall auch selbst.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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