Facebooks Sheryl Sandberg:
Likes können Terroristen besiegen
Der Islamische Staat zittert sicherlich schon, denn die großen Tech-Konzerne schließen sich dem Kampf gegen den Terror an. So sagte Facebooks Nummer 2, Sheryl Sandberg, dass man Terror und seine Anhänger virtuell quasi zum Schweigen "kuscheln" kann, nämlich durch "Gefällt mir"-Angaben und eine positive Einstellung.
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Sheryl Sandberg, Chief Operating Officer von Facebook, dass man den Islamischen Staat mit Positivität angreifen könnte, nämlich per "Like-Attacken" nach deutschem Vorbild (via The Guardian). Sandberg verwies auf eine Aktion von Anfang 2014. Damals hatten Facebook-Nutzer eine NPD-Seite mit positiven Botschaften und Gegen-Nazis-Sprüchen zugespammt und hielten die Moderatoren der Seite damit auf Trab.
Ähnlich wie im Fall der Aktion gegen die NPD könnte man auch den IS bzw. dessen Seiten mit "Toleranz und Botschaften der Hoffnung" (über-)füllen. Außerdem seien die Stimmen der IS-Aussteiger am besten geeignet, um sich gegen derartige Rekrutierungen auszusprechen, denn nur sie wissen wahrhaftig, wie sich der Hass der Islamisten von Innen anfühlt.
Über die Effektivität der Sandberg-Maßnahmen kann man sicherlich diskutieren, auch über die Tatsache, dass Facebook die "Verantwortung" in die Hände der Nutzer gibt. Dass man die Rekrutierungsmaßnahmen der IS-Terroristen auch erfolgreich durch den Kakao ziehen kann, haben zahlreiche Twitter-Nutzer aber kurz nach Weihnachten bewiesen: Denn in einer Audio-Botschaft rief der Islamische Staat alle Muslime dazu auf, dem "Kampf beizutreten".
Der Twitter-Poster dieses Aufrufs, Iyad El-Baghdadi, wurde allerdings mit allerhand Fragen und "Ausreden" bombardiert (allerdings gehört dieser nicht dem IS an, er zitierte bzw. übersetzte den damaligen Aufruf nur in einer Reihe an Tweets). So meinten viele Muslime, dass sie derzeit andere Dinge zu erledigen hätten, darunter Fallout 4 spielen. Einer meinte, dass er nicht vor April Zeit hätte, weil er zuvor unbedingt herausfinden müsse, was mit Jon Snow passiert ist.
Rekrutierungs-Tool
Der Hintergrund ist natürlich nicht so komisch wie die von Sandberg vorgeschlagene Lösung klingt, denn Terror-Organisationen wie der Islamische Staat nutzen soziale Medien offensiv und auch erfolgreich zur Propaganda und auch Rekrutierung neuer Mitglieder bzw. Kämpfer. Politiker fordern von den IT-Konzernen deshalb aktive Schritte gegen die Terror-Organisationen.Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Sheryl Sandberg, Chief Operating Officer von Facebook, dass man den Islamischen Staat mit Positivität angreifen könnte, nämlich per "Like-Attacken" nach deutschem Vorbild (via The Guardian). Sandberg verwies auf eine Aktion von Anfang 2014. Damals hatten Facebook-Nutzer eine NPD-Seite mit positiven Botschaften und Gegen-Nazis-Sprüchen zugespammt und hielten die Moderatoren der Seite damit auf Trab.
Ähnlich wie im Fall der Aktion gegen die NPD könnte man auch den IS bzw. dessen Seiten mit "Toleranz und Botschaften der Hoffnung" (über-)füllen. Außerdem seien die Stimmen der IS-Aussteiger am besten geeignet, um sich gegen derartige Rekrutierungen auszusprechen, denn nur sie wissen wahrhaftig, wie sich der Hass der Islamisten von Innen anfühlt.
Über die Effektivität der Sandberg-Maßnahmen kann man sicherlich diskutieren, auch über die Tatsache, dass Facebook die "Verantwortung" in die Hände der Nutzer gibt. Dass man die Rekrutierungsmaßnahmen der IS-Terroristen auch erfolgreich durch den Kakao ziehen kann, haben zahlreiche Twitter-Nutzer aber kurz nach Weihnachten bewiesen: Denn in einer Audio-Botschaft rief der Islamische Staat alle Muslime dazu auf, dem "Kampf beizutreten".
Der Twitter-Poster dieses Aufrufs, Iyad El-Baghdadi, wurde allerdings mit allerhand Fragen und "Ausreden" bombardiert (allerdings gehört dieser nicht dem IS an, er zitierte bzw. übersetzte den damaligen Aufruf nur in einer Reihe an Tweets). So meinten viele Muslime, dass sie derzeit andere Dinge zu erledigen hätten, darunter Fallout 4 spielen. Einer meinte, dass er nicht vor April Zeit hätte, weil er zuvor unbedingt herausfinden müsse, was mit Jon Snow passiert ist.
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