Auch Apple will die aktuelle Stimmung seiner Nutzer herausfinden
Seit Jahren versuchen die Technologie-Unternehmen immer tiefer zu ergründen, welche Inhalte und Produkte den einzelnen Internet-Nutzer interessieren. Der nächste große Trend scheint nun die Analyse von Stimmungen zu werden. Aktuell kauft sich der Computer-Konzern Apple entsprechende Technologien.
Um im Verkauf von Produkten, Inhalten und Werbeplätzen die Nase vorn zu haben, scheint es auf Dauer nicht auszureichen, wenn die jeweiligen Anbieter wissen, welche Interessen einzelne Anwender generell haben. Im nächsten Schritt soll auch zeitnah durchleuchtet werden, wie die Nutzer sich zum jeweiligen Zeitpunkt fühlen - denn dies hat natürlich einen nicht unwesentlichen Einfluss darauf, was der User vielleicht gerade am liebsten konsumieren will.
Um sich für die Entwicklung zu wappnen, übernimmt Apple jetzt das Startup Emotient, berichtete das Wall Street Journal. Dieses arbeitet seit einiger Zeit an Verfahren, die aufgrund einer Bildanalyse Rückschlüsse auf aktuelle Stimmungen von Personen ziehen können. Bisher kam die fragliche Software unter anderem zum Einsatz, um genauer herauszufinden, wie bestimmte Werbekampagnen auf einen Betrachter wirken. Nach Angaben des Unternehmens nutzen aber auch Betreiber von Geschäften die Technik, um ihre Kundschaft genauer unter die Lupe zu nehmen und Mediziner verwenden sie, um die Kommunikation mit Patienten, die sich nicht mehr selbst ausdrücken können, zu verbessern.
Verfahren zur Stimmungsanalyse setzen an verschiedenen Punkten an, die eines Tages vermutlich miteinander kombiniert werden. Emotients Technik untersucht automatisiert die Mimik von Nutzern. Es gibt aber auch schon Systeme, die anhand des Tippverhaltens oder von Details bei der Bewegung des Mauszeigers über den Bildschirm auf bestimmte Emotionen schließen können.
Um sich für die Entwicklung zu wappnen, übernimmt Apple jetzt das Startup Emotient, berichtete das Wall Street Journal. Dieses arbeitet seit einiger Zeit an Verfahren, die aufgrund einer Bildanalyse Rückschlüsse auf aktuelle Stimmungen von Personen ziehen können. Bisher kam die fragliche Software unter anderem zum Einsatz, um genauer herauszufinden, wie bestimmte Werbekampagnen auf einen Betrachter wirken. Nach Angaben des Unternehmens nutzen aber auch Betreiber von Geschäften die Technik, um ihre Kundschaft genauer unter die Lupe zu nehmen und Mediziner verwenden sie, um die Kommunikation mit Patienten, die sich nicht mehr selbst ausdrücken können, zu verbessern.
Konkrete Ziele sind unklar
Welche Pläne Apple mit der Übernahme verfolgt, ist noch nicht im Detail klar. In erster Linie scheint es sich hier aber um den Zukauf von Technologien zu handeln, mit denen man sich generell in dem Gebiet stärkt. Denn konkurrierende Unternehmen wie Google und Facebook haben in den letzten Jahren rasante Fortschritte im Bereich der Bildanalyse gemacht. Emotient dürfte dabei eine günstige Gelegenheit gewesen sein, das eigene Technologie-Portfolio auszubauen: Die Firma hatte in einer ersten Finanzierungsrunde 8 Millionen Dollar erhalten, bekam dann aber Probleme, weitere Geldgeber zu finden.Verfahren zur Stimmungsanalyse setzen an verschiedenen Punkten an, die eines Tages vermutlich miteinander kombiniert werden. Emotients Technik untersucht automatisiert die Mimik von Nutzern. Es gibt aber auch schon Systeme, die anhand des Tippverhaltens oder von Details bei der Bewegung des Mauszeigers über den Bildschirm auf bestimmte Emotionen schließen können.
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