Lenovo killt Markennamen Motorola, ersetzt ihn durch 'Moto by Lenovo'
Motorola ist ein sicherlich wohlklingender Name im Mobilfunk-Hardware-Geschäft. Gewesen. Denn Lenovo, das Motorola Mobility 2014 von Google übernommen hat, wird den Markennamen in Rente schicken, die Geräte des Herstellers werden künftig "Moto by Lenovo" heißen, Geräte der Einsteiger- bzw. Mittelklasse werden als "Vibe" verkauft werden.
Der Schritt wird laut einem Bericht von Cnet notwendig, weil der chinesische Konzern derzeit zwei Phone-Sparten hat, zumindest was die Markennamen betrifft. Und Lenovo soll hier klar stärker in den Vordergrund rücken. Auf Konzernebene bleibt der Name Motorola ein Stück weit erhalten, die dazugehörige Abteilung wird nach wie vor so heißen.
Nach außen hin wird man Motorola aber langsam auslaufen lassen und sich "auf Moto konzentrieren", wie Rick Osterloh, Chief Operating Officer von Motorola sagte. Was man aber als Oberklasse-Gerät sieht, wird sich erst zeigen. Denn als bisher einziger Richtwert zum Thema Vibe ist die Information bekannt, dass diese Geräte unter 100 Dollar kosten sollen. Diese richten sich also wohl eher weniger an westliche Märkte bzw. jene in den Industrienationen.
Ein Grund für den Kauf durch Lenovo war damals, dass der PC-Gigant im Westen auch auf dem Mobilgeräte-Markt bekannt(er) werden wollte. Das hat aber nur bedingt geklappt, da Motorola auch bei Lenovo seine Krise nicht überwinden konnte, weshalb die Chinesen nun wohl wieder zum "alten" bzw. ihrem eigentlichen Markennamen zurückkehren.
Nach außen hin wird man Motorola aber langsam auslaufen lassen und sich "auf Moto konzentrieren", wie Rick Osterloh, Chief Operating Officer von Motorola sagte. Was man aber als Oberklasse-Gerät sieht, wird sich erst zeigen. Denn als bisher einziger Richtwert zum Thema Vibe ist die Information bekannt, dass diese Geräte unter 100 Dollar kosten sollen. Diese richten sich also wohl eher weniger an westliche Märkte bzw. jene in den Industrienationen.
Zuletzt keine Erfolgsgeschichte
Ob man deshalb sagen kann, dass die Geschichte von Motorola endet, ist unklar, diese war in den vergangenen Jahren ohnehin sehr bewegt: Denn der krisengeschüttelte Hersteller verkaufte seine mobile Sparte 2012 an Google. Die Kalifornier wollten sich aller Wahrscheinlichkeit nach aber nur die Patente von Motorola Mobility sichern und verkauften den Hersteller zwei Jahre später nach China, seither gehört das Unternehmen aus Libertyville, Illinois, der Marktgröße Lenovo.Ein Grund für den Kauf durch Lenovo war damals, dass der PC-Gigant im Westen auch auf dem Mobilgeräte-Markt bekannt(er) werden wollte. Das hat aber nur bedingt geklappt, da Motorola auch bei Lenovo seine Krise nicht überwinden konnte, weshalb die Chinesen nun wohl wieder zum "alten" bzw. ihrem eigentlichen Markennamen zurückkehren.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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