Samsung soll dem Galaxy S7 ein wichtiges Feature zurückgeben
Das kommende Flaggschiff-Smartphone des südkoreanischen Herstellers Samsung wird wohl ein Feature zurückbekommen, dessen Entfernung bei vielen Nutzern reichlich Unmut ausgelöst hatte: Das Galaxy S7 soll wieder über einen integrierten MicroSD-Slot zur Erweiterung des Speicherplatzes verfügen.
Zumindest will das italienische Tech-Blog HDBlog.it an Spezifikationen gekommen sein, in denen der Steckplatz aufgeführt ist. Sinnvoll wäre ein solcher Schritt Samsungs aber allemal - und das nicht nur, um einige Anwender zufriedenzustellen, die unbedingt eine Speicherkarte in ihr Gerät stecken wollen.
Für die Rückkehr des MicroSD-Slots spricht auch Android 6.0. Das Betriebssystem verfügt in seiner neuesten Fassung über ein Feature, mit dem mehrere physische Speichermedien zu einem logischen Laufwerk zusammengefasst werden. Der Nutzer muss sich also nicht mehr darum kümmern, ob er eine App oder Inhalte nun auf dem internen Speicher oder der Steckkarte ablegt - darum kümmert sich die Software im Hintergrund von allein.
Samsung hatte das Vorgängermodell Galaxy S6 erstmals ohne erweiterbaren Speicher ausgestattet. Dem dürften vor allem wirtschaftliche Überlegungen zugrundegelegen haben. Offenbar spekulierte man bei Samsung darauf, auf diese Weise ähnlich wie Apple viel mehr Smartphones mit mehr integriertem Speicher zu verkaufen und so die Einnahmen zu erhöhen. Denn die Preisdifferenz für mehr integrierte Flash-Kapazität liegt für gewöhnlich deutlich höher als eine gleich große MicroSD-Karte.
Ob dieses Konzept beim Galaxy S6 aufgegangen ist, lässt sich nicht konkretisieren, da Samsung keine detaillierten Verkaufszahlen nach Modell-Versionen veröffentlicht. Es ist aber denkbar, dass die Effekte letztlich nicht so groß waren, dass sie durch eine größere Zahl zufriedener MicroSD-Fans nicht aufgewogen würden.
Für die Rückkehr des MicroSD-Slots spricht auch Android 6.0. Das Betriebssystem verfügt in seiner neuesten Fassung über ein Feature, mit dem mehrere physische Speichermedien zu einem logischen Laufwerk zusammengefasst werden. Der Nutzer muss sich also nicht mehr darum kümmern, ob er eine App oder Inhalte nun auf dem internen Speicher oder der Steckkarte ablegt - darum kümmert sich die Software im Hintergrund von allein.
Samsung hatte das Vorgängermodell Galaxy S6 erstmals ohne erweiterbaren Speicher ausgestattet. Dem dürften vor allem wirtschaftliche Überlegungen zugrundegelegen haben. Offenbar spekulierte man bei Samsung darauf, auf diese Weise ähnlich wie Apple viel mehr Smartphones mit mehr integriertem Speicher zu verkaufen und so die Einnahmen zu erhöhen. Denn die Preisdifferenz für mehr integrierte Flash-Kapazität liegt für gewöhnlich deutlich höher als eine gleich große MicroSD-Karte.
Ob dieses Konzept beim Galaxy S6 aufgegangen ist, lässt sich nicht konkretisieren, da Samsung keine detaillierten Verkaufszahlen nach Modell-Versionen veröffentlicht. Es ist aber denkbar, dass die Effekte letztlich nicht so groß waren, dass sie durch eine größere Zahl zufriedener MicroSD-Fans nicht aufgewogen würden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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