LG investiert $4 Mrd. in OLED-Displays:
Gerüchte über iPhone-Auftrag
LG Display plant die Investition von rund 4 Milliarden US-Dollar für neue Fertigungshallen in Paju, Süd-Korea mit dem Projektnamen P10. Das Tochterunternehmen von LG Electronics will damit schon bald Samsung als Hersteller von Flüssigkristallbildschirmen ablösen.
Das schreibt das News-Magazin Korea Digital Times mit Berufung auf interne Quellen. Demnach laufen derzeit Verhandlungen über mögliche Standorte für neue Fabriken und die Auftragsvergabe für neue Produktionmaschinen. LG Display ist nach Samsung zweitgrößter Hersteller von LCDs und beliefert unter anderem Apple - aktuell nur mit OLED-Displays für die Apple Watch. Auch zahlreiche andere namenhafte Kunden lassen im Auftrag bei LG fertigen. Die Display-Sparte deckt alles vom kleinen Smartwatch-Display über Smartphones, Tablets und Laptops bis hin zu Fernsehern ab.
Bislang machen OLED-Displays aber nur einen recht geringen Anteil aus. Grund dafür sind die verhältnismäßig hohen Produktionskosten für die OLED-Technologie. Wenige Unternehmen verbauen daher OLED als Standard und setzen stattdessen auf konventionelle LCD-Technik. Ihr großer Vorteil, die komplette Blickwinkelabhängigkeit, kommt aber besonders für neue Produkte wie Wearables zum Tragen. Daher wird in diesem Bereich ein großer Zuwachs erwartet.
Wie groß der Smartwatch-Anteil in der Display-Produktion mittlerweile zum Tragen kommt, ist unbekannt. Ein Grund ist, dass die Verkaufszahlen der einzelnen Smartwatch-Anbieter weitestgehend unbekannt sind.
Bislang machen OLED-Displays aber nur einen recht geringen Anteil aus. Grund dafür sind die verhältnismäßig hohen Produktionskosten für die OLED-Technologie. Wenige Unternehmen verbauen daher OLED als Standard und setzen stattdessen auf konventionelle LCD-Technik. Ihr großer Vorteil, die komplette Blickwinkelabhängigkeit, kommt aber besonders für neue Produkte wie Wearables zum Tragen. Daher wird in diesem Bereich ein großer Zuwachs erwartet.
Verkaufszahlen weitesgehend unbekannt
Aufgrund des ansteigenden Bedarfs und der stetig wachsenden Verkaufszahlen von Smartwatches plant LG nun die neuen Fabrikationsplätze, um den künftigen Anforderungen nachkommen zu können, schreibt Digital Times. Die neuen Fabriken sollen demnach 2017 oder 2018 die Produktion aufnehmen können. Damit könnte sich LG einen wichtigen Platz in der OLED-Fabrikation sichern und zum Marktführer werden.Wie groß der Smartwatch-Anteil in der Display-Produktion mittlerweile zum Tragen kommt, ist unbekannt. Ein Grund ist, dass die Verkaufszahlen der einzelnen Smartwatch-Anbieter weitestgehend unbekannt sind.
Gerüchte über iPhone-Auftrag
Interessanter sind aber andere Gerüchte, die die DigiTimes zitiert. Demnach könnte LG ein entscheidendes Zünglein an der Waage sein, wenn es um die Entscheidung geht, mit dem iPhone auf OLED umzusteigen. Apple wurde schon seit Jahren immer wieder nachgesagt, dass die Entwicklungsabteilung an Display-Alternativen arbeitet. Wenn LG die nötigen Kapazitäten und bessere Preise ab 2017 liefert, würde einem iPhone 8 mit OLED-Technik nichts mehr im Wege stehen.
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