Microsoft sagt Fake- und Spam-Reviews im Windows Store Kampf an
Mit ein paar kleinen Änderungen will Microsoft in Zukunft vermehrt falschen und missbräuchlichen Bewertungen im Windows Store entgegentreten. Die Neuerungen sollen Fake- und Spam-Reviews eingrenzen und so die Qualität der Bewertungen erhöhen.
Die neue Maßnahme ergänzt die im vergangenen Jahr eingeführte Möglichkeit für Entwickler, auf Reviews zu antworten. Denn in den Bewertungen finden teils absurde Kämpfe statt, in denen Fans und Gegner oftmals ohne echte Begründungen oder Vermerke zu einer App ihre Meinungen kundtun. Für einen potentiellen Käufer einer App sind viele Bewertungen einfach irrelevant und wenig nützlich.
Fake- und Spam-Reviews können schon bald besser verhindert werden.
Viele Anwender sind genau von solchen Bewertungen genervt, da sie selbst schon erkennen, dass der Schreiber selbst einen Fehler macht und den dem Entwickler zu Last legt. Solche Reviews können künftig als wenig hilfreich markiert werden.
Befürchtungen, dass diese Neuerungen von den Entwickler für ein gutes Gesamtbild ihrer Apps missbraucht werden könnten, hat Microsoft mit einer zusätzlichen Sicherung vorweg gegriffen. Entwickler können nämlich nicht selbstständig Reviews löschen, sondern geben diese zur Überprüfung an Microsoft.
Dann erst kann eine Maßnahme eingeleitete werden, und zwar nur von Microsoft selbst. Je nach Art der falschen Bewertung ist es zum Beispiel möglich, die Bewertung einfach zu löschen, oder auch das dazugehörige Konto des Reviews abzustrafen. besonders im Falle von Spam wäre das hilfreich.
Fake- und Spam-Reviews können schon bald besser verhindert werden.
Einige Ideen werden nun umgesetzt
Solche Bewertungen können künftig einfach gelöscht werden. Eine weitere Idee ist, die Bewertungen an den Schreiber mit Vermerken zurückzugeben. Bislang können Entwickler bereits auf Reviews antworten, also zum Beispiel nach einer schlechten Bewertung mit Tipps helfen. Sie müssen aber bisher auch weiterhin hinnehmen, dass falschgestellte schlechte Bewertungen für andere Nutzer sichtbar sind. Die Antwort selbst war bisher auch nur für Entwickler und den Bewerter sichtbar. Das ändert Microsoft nun. Ein Beispiel dafür: Ein Nutzer beschwert sich, dass die App nicht mit seinem Smartphone funktioniert. Das Smartphone hat aber laut App-Beschreibung gar nicht die nötigen Mindestvoraussetzungen die App tatsächlich zu benutzen - eine schlechte Review wäre dementsprechend missbräuchlich.Viele Anwender sind genau von solchen Bewertungen genervt, da sie selbst schon erkennen, dass der Schreiber selbst einen Fehler macht und den dem Entwickler zu Last legt. Solche Reviews können künftig als wenig hilfreich markiert werden.
Qualität der Bewertungen für mehr Umsatz
Microsoft selbst will seinen Teil dazu tun, um die Qualität der Reviews zu verbessern. Besonders unbegründete 1-Stern-Bewertungen und Spam, also Mitteilungen die andere Dienste und Apps in teils unlauterer Weise bewerben, nehmen laut Microsoft Überhand in dem Store. Damit ist Microsoft natürlich nicht allein - auch Apple und Google kämpfen seit langem gegen die sinkende Qualität von Bewertungen und der damit verbundenen Probleme. Für die großen Unternehmen bedeutet das erst einmal entgangener Umsatz, wenn ein Nutzer von falschen Bewertungen abgeschreckt wird.Befürchtungen, dass diese Neuerungen von den Entwickler für ein gutes Gesamtbild ihrer Apps missbraucht werden könnten, hat Microsoft mit einer zusätzlichen Sicherung vorweg gegriffen. Entwickler können nämlich nicht selbstständig Reviews löschen, sondern geben diese zur Überprüfung an Microsoft.
Dann erst kann eine Maßnahme eingeleitete werden, und zwar nur von Microsoft selbst. Je nach Art der falschen Bewertung ist es zum Beispiel möglich, die Bewertung einfach zu löschen, oder auch das dazugehörige Konto des Reviews abzustrafen. besonders im Falle von Spam wäre das hilfreich.
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