Qualcomm: Neuer Top-SoC für Smartphones hat keine Hitzeprobleme
Nachdem aus Asien zu hören war, dass Qualcomm bei seinem kommenden High-End-SoC für Smartphones möglicherweise wieder Hitzeprobleme haben könnte, dementiert das Unternehmen dies. Der Qualcomm Snapdragon 820 werde in einem neuen Fertigungsprozess hergestellt und erfülle schon jetzt alle Anforderungen der Gerätepartner.
In einer an Medienvertreter verschickten Stellungnahme erklärt Qualcomm, dass die Gerüchte über die Performance des Snapdragon 820 schlichtweg falsch sein sollen. Der Chip werde in allen Bereichen verbessert und wird in einem 14-Nanometer-Prozess der zweiten Generation gefertigt, hieß es weiter. Er erfülle deshalb alle von Qualcomm selbst gestellten Anforderungen.
Auch die thermischen Vorgaben der OEM-Partner, die den Chip in ihren Smartphones und anderen mobilen Geräten verbauen wollen, würden ebenso erfüllt wie die Anforderungen in Sachen Leistung. Zuvor war wie schon beim Snapdragon 810 davon die Rede, dass auch der neue Top-Chip von Qualcomm wieder Probleme mit einer zu starken Hitzeentwicklung habe, weshalb Hardware-Hersteller wie etwa Samsung angeblich spezielle Anpassungen vornehmen würden, um die Abwärme in den Griff zu bekommen.
Siehe auch: Qualcomm Snapdragon 820 wird offiziell: 40% mehr GPU-Power
Der anders als bisher nicht auf einem angepassten Design von Qualcomm sondern auf den von der Chipschmiede ARM direkt lizenzierten Designs für ARM Cortex-A53- und -Cortex-A57-Kerne basierende aktuelle Snapdragon 810 ist für seine Hitzeprobleme bekannt. So drosselt der Chip in einigen Oberklasse-Smartphones bei erhöhter Beanspruchung stark herunter. Bei Microsofts neuen Lumia 950 XL ist er ebenfalls an Bord, wobei die Redmonder extra eine Heatpipe verbauen, um die Verlustleistung des Snapdragon 810 abzuführen.
Tatsächlich stehen die Chancen gut, dass Qualcomm seine Probleme mit der nächsten Generation seines High-End-SoCs in den Griff bekommt. Statt der Lizenz-Designs wird das Unternehmen nach bisherigem Kenntnisstand wie schon früher auf seine selbst angepassten Chip-Designs setzen, die deutlich besser auf Performance und Energieeffizienz getrimmt sein dürften.
Der Snapdragon 820 MSM8996 ist laut ersten öffentlich zugänglichen Daten wieder ein vierkerniger Prozessor, der durch die Fertigung in dem für Qualcomm neuen 14-Nanometer-Maßstab weniger Energie benötigt. Gleichzeitig erreicht er laut den ersten bei Geekbench verzeichneten Testläufen ungefähr die gleichen Multicore-Scores wie sein Vorgänger, kommt aber mit nur der Hälfte an Rechenkernen daher. Diese bieten jedoch deutlich mehr individuelle Leistung als die acht Cores des Snapdragon 810.
Auch die thermischen Vorgaben der OEM-Partner, die den Chip in ihren Smartphones und anderen mobilen Geräten verbauen wollen, würden ebenso erfüllt wie die Anforderungen in Sachen Leistung. Zuvor war wie schon beim Snapdragon 810 davon die Rede, dass auch der neue Top-Chip von Qualcomm wieder Probleme mit einer zu starken Hitzeentwicklung habe, weshalb Hardware-Hersteller wie etwa Samsung angeblich spezielle Anpassungen vornehmen würden, um die Abwärme in den Griff zu bekommen.
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Der anders als bisher nicht auf einem angepassten Design von Qualcomm sondern auf den von der Chipschmiede ARM direkt lizenzierten Designs für ARM Cortex-A53- und -Cortex-A57-Kerne basierende aktuelle Snapdragon 810 ist für seine Hitzeprobleme bekannt. So drosselt der Chip in einigen Oberklasse-Smartphones bei erhöhter Beanspruchung stark herunter. Bei Microsofts neuen Lumia 950 XL ist er ebenfalls an Bord, wobei die Redmonder extra eine Heatpipe verbauen, um die Verlustleistung des Snapdragon 810 abzuführen.
Tatsächlich stehen die Chancen gut, dass Qualcomm seine Probleme mit der nächsten Generation seines High-End-SoCs in den Griff bekommt. Statt der Lizenz-Designs wird das Unternehmen nach bisherigem Kenntnisstand wie schon früher auf seine selbst angepassten Chip-Designs setzen, die deutlich besser auf Performance und Energieeffizienz getrimmt sein dürften.
Der Snapdragon 820 MSM8996 ist laut ersten öffentlich zugänglichen Daten wieder ein vierkerniger Prozessor, der durch die Fertigung in dem für Qualcomm neuen 14-Nanometer-Maßstab weniger Energie benötigt. Gleichzeitig erreicht er laut den ersten bei Geekbench verzeichneten Testläufen ungefähr die gleichen Multicore-Scores wie sein Vorgänger, kommt aber mit nur der Hälfte an Rechenkernen daher. Diese bieten jedoch deutlich mehr individuelle Leistung als die acht Cores des Snapdragon 810.
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