Kein Land in Sicht: Sharp muss LCD-Produktion dringend loswerden
Während Unternehmen wie Sony und Samsung glänzend vom Geschäft mit Smartphone-Komponenten profitieren, schafft es Sharp seit Jahren nicht, auf einen grünen Zweig zu kommen. Jetzt wird die Display-Sparte wohl bald den Besitzer wechseln, damit nicht noch mehr Geld verbrannt wird.
Die Banken sind schon seit einiger Zeit unruhig und machen Druck. Zuletzt hatte Sharp im Mai eine Finanzspritze in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar erhalten und schaffte es aber auch mit dieser nicht, seine Bilanzen auf Vordermann zu bringen. Das Unternehmen steckt weiterhin tief in den roten Zahlen fest - und dies, obwohl die Panels des Herstellers durchaus begehrt sind.
Konzernchef Kozo Takahashi bestätigte daher nun offiziell, dass man nach einem Käufer für die Display-Sparte sucht. "Ich kann zwar keine Namen nennen, aber wir führen aktuell Gespräche mit mehreren Unternehmen", sagte er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei geht es klar um den Verkauf und nicht darum, dass man einen Partner ins Boot holt, der bereit ist, noch mehr Geld in Sharp zu stecken.
Durch den Verkauf wäre Sharp dann sein größtes Sorgenkind los und könnte sich auf die Sanierung der übrigen Bereiche konzentrieren. Zuletzt zog das Display-Segment im Grunde alle Aufmerksamkeit auf sich und hohe Verluste in der Sparte sorgten dafür, dass auch der Gesamtkonzern in die roten Zahlen gezogen wurde.
Konzernchef Kozo Takahashi bestätigte daher nun offiziell, dass man nach einem Käufer für die Display-Sparte sucht. "Ich kann zwar keine Namen nennen, aber wir führen aktuell Gespräche mit mehreren Unternehmen", sagte er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei geht es klar um den Verkauf und nicht darum, dass man einen Partner ins Boot holt, der bereit ist, noch mehr Geld in Sharp zu stecken.
Foxconn zeigt Interesse
Und da die Produkte, die aus den Display-Werken von Sharp kommen, durchaus gut laufen, gibt es entsprechend hochrangige Interessenten. So hat beispielsweise der taiwanische Konzern Hon Hai Precision Industry, der eher für seine Tochter Foxconn bekannt ist, seinen Willen zu einer Übernahme geäußert. Aber auch eine innerjapanische Lösung ist möglich. Hier könnte ein staatlicher Investmentfonds einspringen und einen Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Japan Display durchführen.Durch den Verkauf wäre Sharp dann sein größtes Sorgenkind los und könnte sich auf die Sanierung der übrigen Bereiche konzentrieren. Zuletzt zog das Display-Segment im Grunde alle Aufmerksamkeit auf sich und hohe Verluste in der Sparte sorgten dafür, dass auch der Gesamtkonzern in die roten Zahlen gezogen wurde.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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