Intel baut CPU-Fabrik mit Milliarden auf Flash-Massenproduktion um
Der Halbleiterkonzern Intel baut kräftig um. In der Fab 68, die im nordost-chinesischen Dalian steht, sollen statt Prozessoren zukünftig Flash-Speicher hergestellt werden. Die Neuausrichtung der Produktion in der Anlage lässt sich das Unternehmen dabei Milliarden von Dollar kosten.
Mindestens 3,5 Milliarden Dollar wird der Umbau der Fertigungsstraßen in den kommenden drei bis fünf Jahren mindestens kosten. Insgesamt hat Intel sogar 5,5 Milliarden Dollar veranschlagt, da noch einige andere Veränderungen an der Fabrik durchgeführt werden sollen. Dies bedeutet letztlich nicht weniger als eine strategische Neuausrichtung von Intels Geschäft.
Der Konzern generiert den größten Teil seines Umsatzes seit Jahrzehnten mit Prozessoren für PCs und ihre Artverwandten. Doch dieses Geschäft läuft immer schlechter. Zuletzt gelang es Intel zwar, die rückläufigen Einnahmen in dem Bereich mit mehr verkauften Server-Prozessoren weitgehend zu kompensieren, doch dürfte es dem Management zu unsicher sein, allein darauf zu setzen, dass die Datenzentren immer weiter expandieren.
Daher greift man nun zu Produkten, die auch im Mobile-Markt, in den Intel noch immer nicht in größerem Stil einsteigen konnte, eine wichtige Rolle spielen: Flash-Speicher. Erfahrungen mit solchen sammelte das Unternehmen in den letzten Jahren unter anderem durch seine Kooperation mit Micron Technology. Doch angesichts der glänzenden Wachstumsprognosen in diesem Produksegment will man wesentlich mehr aus diesen Produkten herausholen als bisher.
Die Fab 68 wird daher in großem Stil umgerüstet, um in den nächsten Jahren Flash-Chips auf Basis der modernsten Architekturen fertigen zu können. In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres sollen hier die ersten Komponenten mit 3D-NAND-Designs vom Band laufen.
Der Vorstoß soll allerdings nichts an der Zusammenarbeit mit Micron ändern. Intel wolle aber daneben noch eine zusätzliche Quelle haben, aus der man große Mengen Flash-Chips holen kann. Mit Micron dürfte Intel sich vor allem darauf vorbereiten, die 3D XPoint-Technologie in Fahrt zu bringen - also Speicherchips, die wesentlich schneller arbeiten als Flash.
Der Konzern generiert den größten Teil seines Umsatzes seit Jahrzehnten mit Prozessoren für PCs und ihre Artverwandten. Doch dieses Geschäft läuft immer schlechter. Zuletzt gelang es Intel zwar, die rückläufigen Einnahmen in dem Bereich mit mehr verkauften Server-Prozessoren weitgehend zu kompensieren, doch dürfte es dem Management zu unsicher sein, allein darauf zu setzen, dass die Datenzentren immer weiter expandieren.
Daher greift man nun zu Produkten, die auch im Mobile-Markt, in den Intel noch immer nicht in größerem Stil einsteigen konnte, eine wichtige Rolle spielen: Flash-Speicher. Erfahrungen mit solchen sammelte das Unternehmen in den letzten Jahren unter anderem durch seine Kooperation mit Micron Technology. Doch angesichts der glänzenden Wachstumsprognosen in diesem Produksegment will man wesentlich mehr aus diesen Produkten herausholen als bisher.
Die Fab 68 wird daher in großem Stil umgerüstet, um in den nächsten Jahren Flash-Chips auf Basis der modernsten Architekturen fertigen zu können. In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres sollen hier die ersten Komponenten mit 3D-NAND-Designs vom Band laufen.
Der Vorstoß soll allerdings nichts an der Zusammenarbeit mit Micron ändern. Intel wolle aber daneben noch eine zusätzliche Quelle haben, aus der man große Mengen Flash-Chips holen kann. Mit Micron dürfte Intel sich vor allem darauf vorbereiten, die 3D XPoint-Technologie in Fahrt zu bringen - also Speicherchips, die wesentlich schneller arbeiten als Flash.
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