StarCraft 2: Südkorea erlebt Déjà-vu in Sachen Wettskandal
In Südkorea haben PC-Spiele-Wettkämpfe bzw. professionelles Gaming den Stellenwert eines Volkssports, insbesondere der Blizzard-Titel StarCraft genießt enorme Popularität. Diese Beliebtheit schlägt sich auch am Umstand nieder, dass das Strategiespiel ein beliebtes Wettobjekt ist. Und hier erschüttert gerade ein Wettskandal die Szene, nicht zum ersten Mal.
Spielmanipulation mit dem Hintergrund von Wettbetrug führte die enorm populäre StarCraft-Liga im Jahr 2010 in eine große Krise, nun ist es wieder soweit: Wie Eurogamer unter Berufung auf TeamLiquid.net berichtet, wurden gerade "haufenweise" Pro-Spieler nach entsprechenden Vorwürfen verhaftet.
Nach derzeitigen Erkenntnissen waren fünf Partien geschoben, im Mittelpunkt steht dabei ein mysteriöser Drahtzieher namens "Mr. Kang" und "Mr. Han", diese sollen unter anderem vier Matches von YoDa gekauft haben und zusammen 30 Millionen südkoreanische Won (rund 23.300 Euro) an den Pro-Gamer bezahlt haben.
Die "Korea e-Sports Association" (KeSPA) hat Gerrard und YoDa die Lizenzen entzogen und sie mit einer lebenslangen Sperre belegt. Die Angelegenheit ist offenbar noch nicht zu Ende, da der koreanische E-Sport-Verband bereits angedroht bzw. angekündigt hat, dass man alle, die an der Sache nur im Ansatz beteiligt sind, sperren und auf Schadenersatz verklagen werde.
Der Wettbetrug könnte für die Beteiligten empfindliche Folgen haben, denn die im Betrugsfall von 2010 verwickelten Spieler wurden zu bedingten wie unbedingten Haftstrafen verurteilt: Jong Seo alias Justin verbüßte 18 Monate hinter Gittern sowie drei Jahre auf Bewährung, dazu kam eine Geldstrafe sowie 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
Zwölf Festnahmen bisher
Bekannt sind aktuell zwölf von der koreanischen Polizei durchgeführte Verhaftungen, diese umfassen den Trainer Park Wae-Sik ("Gerrard") sowie aktuelle wie ehemalige Spieler, dazu zählen Choi Byeong-Heon alias "YoDa" und Choi Jong-HyuK alias "BBoongBBoong".Nach derzeitigen Erkenntnissen waren fünf Partien geschoben, im Mittelpunkt steht dabei ein mysteriöser Drahtzieher namens "Mr. Kang" und "Mr. Han", diese sollen unter anderem vier Matches von YoDa gekauft haben und zusammen 30 Millionen südkoreanische Won (rund 23.300 Euro) an den Pro-Gamer bezahlt haben.
Die "Korea e-Sports Association" (KeSPA) hat Gerrard und YoDa die Lizenzen entzogen und sie mit einer lebenslangen Sperre belegt. Die Angelegenheit ist offenbar noch nicht zu Ende, da der koreanische E-Sport-Verband bereits angedroht bzw. angekündigt hat, dass man alle, die an der Sache nur im Ansatz beteiligt sind, sperren und auf Schadenersatz verklagen werde.
Der Wettbetrug könnte für die Beteiligten empfindliche Folgen haben, denn die im Betrugsfall von 2010 verwickelten Spieler wurden zu bedingten wie unbedingten Haftstrafen verurteilt: Jong Seo alias Justin verbüßte 18 Monate hinter Gittern sowie drei Jahre auf Bewährung, dazu kam eine Geldstrafe sowie 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
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