AMD: Zahlen mies, Stimmung auch, aber wenigstens scheint die Sonne
Der US-amerikanische Halbleiter-Hersteller AMD hat seine aktuellen Quartalszahlen veröffentlicht und man muss das Positive mit der Lupe suchen (wird aber mit ein wenig Geduld auch fündig). Dennoch überwiegen die roten Zahlen, schön langsam muss man sich ernsthaft fragen, wie das Unternehmen sich überhaupt noch über Wasser halten kann.
Bringen wir das Positive hinter uns: Demnach konnte AMD zuletzt den Umsatz steigern, jedenfalls wenn man das Quartal zuvor als Maßstab nimmt. Denn zuletzt betrug dieser 1,06 Milliarden Dollar, im Quartal davor waren es 942 Millionen Dollar. Nimmt man jedoch den Umsatz des Vorjahresquartals als Vergleich her, dann verliert diese Zahl ihren "Reiz", denn vor einem Jahr waren es 1,43 Milliarden Dollar.
Die sicherlich entscheidendere Zahl ist der Gewinn und hier kann man beim besten Willen nichts Positives finden: Denn man musste hier ein Minus von 197 Millionen Dollar bekannt geben, in 2Q15 waren es 181 Millionen Dollar. Der Vergleich mit 3Q14 ist auch beim Gewinn aufschlussreich, denn vor einem Jahr konnte man ein knappes Plus von 17 Millionen Dollar vermelden.
Auch die Verteilung bzw. die Ergebnisse der beiden wichtigsten Sparten ist wie gehabt: Vor allem bei "Computing and Graphics", also Endkunden-Prozessoren und -Grafikchips, läuft es schlecht (-181 Millionen Dollar). Schwarze Zahlen kann man noch in der "Enterprise, Embedded and Semi-Custom"-Sparte schreiben (+84 Millionen Dollar), das hat man vor allem dem Konsolengeschäft zu verdanken.
Aber AMD kann mit Optimismus in die Zukunft blicken: Für Sunnyvale sind nächste Woche strahlender Sonnenschein und sommerliche 28° Celsius vorhergesagt.
Déjà-vu in 3Q15
Man könnte AMD-Quartalsmeldungen in all ihrer Hoffnungslosigkeit einfach kopieren und ein paar Zahlen austauschen, denn im Grunde ändert sich an der katastrophalen Situation nichts. Denn die Sonne scheint in den Geschäftsberichten des Unternehmens aus dem kalifornischen Sunnyvale schon lange nicht mehr, auch nicht im dritten Quartal 2015 (3Q15).Bringen wir das Positive hinter uns: Demnach konnte AMD zuletzt den Umsatz steigern, jedenfalls wenn man das Quartal zuvor als Maßstab nimmt. Denn zuletzt betrug dieser 1,06 Milliarden Dollar, im Quartal davor waren es 942 Millionen Dollar. Nimmt man jedoch den Umsatz des Vorjahresquartals als Vergleich her, dann verliert diese Zahl ihren "Reiz", denn vor einem Jahr waren es 1,43 Milliarden Dollar.
Die sicherlich entscheidendere Zahl ist der Gewinn und hier kann man beim besten Willen nichts Positives finden: Denn man musste hier ein Minus von 197 Millionen Dollar bekannt geben, in 2Q15 waren es 181 Millionen Dollar. Der Vergleich mit 3Q14 ist auch beim Gewinn aufschlussreich, denn vor einem Jahr konnte man ein knappes Plus von 17 Millionen Dollar vermelden.
Auch die Verteilung bzw. die Ergebnisse der beiden wichtigsten Sparten ist wie gehabt: Vor allem bei "Computing and Graphics", also Endkunden-Prozessoren und -Grafikchips, läuft es schlecht (-181 Millionen Dollar). Schwarze Zahlen kann man noch in der "Enterprise, Embedded and Semi-Custom"-Sparte schreiben (+84 Millionen Dollar), das hat man vor allem dem Konsolengeschäft zu verdanken.
Aber AMD kann mit Optimismus in die Zukunft blicken: Für Sunnyvale sind nächste Woche strahlender Sonnenschein und sommerliche 28° Celsius vorhergesagt.
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