Samsung produziert künftig wohl PC-CPUs & Grafikchips von AMD
Samsung übernimmt offenbar ab dem kommenden Jahr einen Teil der Fertigung der Prozessoren des Intel-Konkurrenten AMD. Konkret geht es um die Grafikprozessoren von AMD, die angeblich bald in Südkorea vom Band laufen sollen. Samsung kann sich damit über einen neuen Großkunden für seine Chip-Sparte freuen.
Wie die südkoreanische Zeitung Electronic Times von Quellen aus der Industrie erfahren haben will, soll die Chipsparte des koreanischen Elektronikgiganten Samsung ab Anfang 2016 die Produktion von AMD-GPUs übernehmen. Die Massenproduktion der neuen Chips, die unter dem Codenamen "Greenland" entwickelt werden, soll ab dem zweiten Quartal sowohl bei Samsung LSI als auch bei Global Foundry anlaufen.
Siehe auch: AMD: Zahlen mies, Stimmung auch, aber wenigstens scheint die Sonne
"Greenland" wird dabei angeblich in einem neuen Prozess gefertigt, der FinFet LPP (Low Power Plus) der zweiten Generation genannt wird. Die Chips weisen dabei eine Strukturbreite von 14 Nanometern auf und sollen eine im Vergleich zu den im 28-Nanometer-Maßstab gefertigten AMD "Fiji"-GPUs um das Doppelte gesteigerte Energieeffizienz aufweisen.
Ursprünglich wollte AMD weiterhin mit dem taiwanischen Chipfertiger TSMC zusammenarbeiten, entschied sich aber für einen Wechsel der Partner, weil es immer wieder zu Problemen mit einer schlechten Ausbeute und Lieferproblemen gekommen sein soll. Weil Samsung und Global Foundries die gleichen Fertigungstechnologien einsetzen, um Chips mit 14 Nanometer Strukturbreite zu produzieren, sind die Voraussetzungen für AMD optimal.
So muss sich das Unternehmen in diesem Fall keine Gedanken wegen möglicher Fertigungsengpässe oder wegen eventueller anderer Probleme machen, da man notfalls einfach die Produktionsmengen beim jeweils anderen Partner steigert und so die Last verlagert, um einen stetigen Fluss der Chips zu gewährleisten. Nach den neuen "Greenland"-Chips wird AMD die neuen CPUs mit dem Codenamen "Zen" ebenfalls bei Samsung und Global Foundries in Produktion geben, heißt es. Auch hier soll dann wieder der FinFET-LLP-Prozess im 14-nm-Maßstab verwendet werden.
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"Greenland" wird dabei angeblich in einem neuen Prozess gefertigt, der FinFet LPP (Low Power Plus) der zweiten Generation genannt wird. Die Chips weisen dabei eine Strukturbreite von 14 Nanometern auf und sollen eine im Vergleich zu den im 28-Nanometer-Maßstab gefertigten AMD "Fiji"-GPUs um das Doppelte gesteigerte Energieeffizienz aufweisen.
Ursprünglich wollte AMD weiterhin mit dem taiwanischen Chipfertiger TSMC zusammenarbeiten, entschied sich aber für einen Wechsel der Partner, weil es immer wieder zu Problemen mit einer schlechten Ausbeute und Lieferproblemen gekommen sein soll. Weil Samsung und Global Foundries die gleichen Fertigungstechnologien einsetzen, um Chips mit 14 Nanometer Strukturbreite zu produzieren, sind die Voraussetzungen für AMD optimal.
So muss sich das Unternehmen in diesem Fall keine Gedanken wegen möglicher Fertigungsengpässe oder wegen eventueller anderer Probleme machen, da man notfalls einfach die Produktionsmengen beim jeweils anderen Partner steigert und so die Last verlagert, um einen stetigen Fluss der Chips zu gewährleisten. Nach den neuen "Greenland"-Chips wird AMD die neuen CPUs mit dem Codenamen "Zen" ebenfalls bei Samsung und Global Foundries in Produktion geben, heißt es. Auch hier soll dann wieder der FinFET-LLP-Prozess im 14-nm-Maßstab verwendet werden.
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