Werbung für "bestes Smartphone"? Xiaomi drohen nun Strafgelder
Dem chinesischen Gerätehersteller Xiaomi drohen wegen zu überschwänglicher Werbung für seine Smartphones jetzt Geldstrafen. Die Behörden im Heimatland haben Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen die Verbraucherschutz-Richtlinien aufgenommen, mit denen Reklame reguliert wird.
Gegenstand der Untersuchungen sind Formulierungen wie "das beste" oder "das fortschrittlichste", mit denen Xiaomi seine Produkte auf der Firmenwebseite und in Online-Bannern beschrieben hat. In China können solche werblichen Formulierungen - so sie denn nicht durch entsprechende Fakten untermauert sind - gegen geltendes Recht verstoßen und je nach Umfang Bußgelder von umgerechnet mindestens rund 28.000 Euro nach sich ziehen.
Dies ist zumindest nach einer Verschärfung der rechtlichen Regelungen so, die erst am 1. September dieses Jahres in Kraft traten. Offenbar hat man bei Xiaomi bereits im Anlaufen befindliche Werbekampagnen nicht schnell genug überprüft, so dass das Unternehmen nun zum Ziel der ersten Untersuchung auf Grundlage der Neuregelung überhaupt werden kann.
Allerdings kann die Sache auch nach hinten losgehen - denn das chinesische Recht berücksichtigt bei Beschwerden über Wettbewerber auch dessen Interessen. Als der jetzige Cong-Chef noch die Firma Red Pepper leitete, die mit ihren Geräten ebenfalls keinen größeren Erfolg verbuchen konnte, versuchte er schon einmal Xiaomi in einer anderen Sache bei den Behörden anzuschwärzen. Die Sache endete allerdings damit, dass er selbst belangt wurde. Wegen falscher Beschuldigungen gegenüber einem Konkurrenten hatte er über 20.000 Euro zu zahlen.
Dies ist zumindest nach einer Verschärfung der rechtlichen Regelungen so, die erst am 1. September dieses Jahres in Kraft traten. Offenbar hat man bei Xiaomi bereits im Anlaufen befindliche Werbekampagnen nicht schnell genug überprüft, so dass das Unternehmen nun zum Ziel der ersten Untersuchung auf Grundlage der Neuregelung überhaupt werden kann.
Erfolgloser Konkurrent petzt
Unter Umständen wäre dies auch gar nicht aufgefallen, da die Behörden selbst eher nicht jede Anzeige selbst unter die Lupe nehmen. Doch die Konkurrenz war natürlich aufmerksam und nutzt ihre Chance, dem Rivalen eins auszuwischen. Der Hinweis auf die fraglichen Aussagen soll demnach von Tan Wensheng, Chef des Herstellers Cong, stammen. Dieser kleine Wettbewerber gilt unter den vielen aufstrebenden Anbietern aus China eher als Verlierer, nachdem es ihm nicht gelungen war, die Öffentlichkeit für seine neue Smartphone-Serie zu interessieren.Allerdings kann die Sache auch nach hinten losgehen - denn das chinesische Recht berücksichtigt bei Beschwerden über Wettbewerber auch dessen Interessen. Als der jetzige Cong-Chef noch die Firma Red Pepper leitete, die mit ihren Geräten ebenfalls keinen größeren Erfolg verbuchen konnte, versuchte er schon einmal Xiaomi in einer anderen Sache bei den Behörden anzuschwärzen. Die Sache endete allerdings damit, dass er selbst belangt wurde. Wegen falscher Beschuldigungen gegenüber einem Konkurrenten hatte er über 20.000 Euro zu zahlen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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