Fujitsu startet Austauschprogramm für fehlerhafte Notebook-Akkus
Wie Fujitsu in einem Beitrag im Support-Forum ankündigt, hat man ein "freiwilliges Austauschprogramm" für Akkus bestimmter Notebookmodelle gestartet. Laut der offiziellen Mittelung werden auch bei Reparaturen ausgetauschte und separat erworbene Akkus ersetzt.
Geht es um Rückrufe im Technik-Bereich, sind eigentlich immer entweder Netzteile oder Akkus betroffen. Jetzt wurde bekannt, dass aktuell der japanische Hersteller Fujitsu ein Austauschprogramm für Akkus gestartet hat, die in Notebooks zum Einsatz kommen.
Auch betroffen: Das Fujitsu Celsius H720
Diese sollen wegen eines Produktionsfehlers überhitzen können und deswegen eine Brandgefahr darstellen. Etwas verwirrend: Die Pressemitteilung ist zwar auf Ende August datiert, die Bekanntgabe des Programms erfolgte aber offenbar erst vor Kurzem. Im Menü der Fujitsu-Homepage ist die Rückruf-Seite nicht zu finden.
Die betroffenen Modelle sollen 2011 und 2012 verkauft worden sein. Konkret nennt Fujitsu die folgenden Notebooks als mögliche Kandidaten für einen Akkuaustausch - der Konzern betont dabei, dass auch Batterien betroffen sein können, die während einer Reparatur ausgetauscht oder für diese Geräte zusätzlich, separat erworben wurden:
Kunden haben verschiedene Möglichkeiten, zu überprüfen, ob ihr Notebook mit einem von dem Produktionsfehler betroffenen Akku ausgerüstet ist. So ist es unter anderem möglich, die Produktnummern und Teil-Seriennummern zu überprüfen. Die betroffenen Akkus tragen die Produktcodes CP556150-01 oder CP556150-02. Die Teil-Seriennummern liegen entweder zwischen Z110802 und Z111212 oder zwischen Z120102 bis Z120512.
Fujitsu empfiehlt seinen Kunden, betroffene Akkus umgehend aus dem Notebook zu entfernen und den Computer per Netzteil mit Strom zu versorgen, bis der Ersatzakku eintrifft. Nachdem ein Austausch über den Support von Fujitsu veranlasst wurde, wird dieser kostenlos zugestellt.
Auch betroffen: Das Fujitsu Celsius H720
Diese sollen wegen eines Produktionsfehlers überhitzen können und deswegen eine Brandgefahr darstellen. Etwas verwirrend: Die Pressemitteilung ist zwar auf Ende August datiert, die Bekanntgabe des Programms erfolgte aber offenbar erst vor Kurzem. Im Menü der Fujitsu-Homepage ist die Rückruf-Seite nicht zu finden.
Die betroffenen Modelle sollen 2011 und 2012 verkauft worden sein. Konkret nennt Fujitsu die folgenden Notebooks als mögliche Kandidaten für einen Akkuaustausch - der Konzern betont dabei, dass auch Batterien betroffen sein können, die während einer Reparatur ausgetauscht oder für diese Geräte zusätzlich, separat erworben wurden:
- CELSIUS H720/H730
- LIFEBOOK E751, E752, E781, E782
- LIFEBOOK P701, P702, P770, P771, P772
- LIFEBOOK P8110
- LIFEBOOK S710, S751, S752, S760, S761, S762, S781, S782, S792
- LIFEBOOK T580
Akku raus bis zum Ersatz
Die Nummern sind laut Fujitsu "auf einem Aufkleber unter dem Barcode aufgedruckt, der sich am Akku befindet". Teil-Seriennummern beginnen dabei immer mit einem "Z" nach dem Bindestrich. Alternativ bietet der Hersteller auf einer eigens eingerichteten Webseite die Möglichkeit, eine Onlineprüfung für das Akku-Austauschprogramm durchzuführen. Zu guter Letzt wird mit der Software "BatteryCheck Tool" ein Programm bereitgestellt, das helfen soll, fehlerhafte Akkus zu erkennen.Fujitsu empfiehlt seinen Kunden, betroffene Akkus umgehend aus dem Notebook zu entfernen und den Computer per Netzteil mit Strom zu versorgen, bis der Ersatzakku eintrifft. Nachdem ein Austausch über den Support von Fujitsu veranlasst wurde, wird dieser kostenlos zugestellt.
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