FritzOS 6.36 Labor: Neue Funktionen & Optik für AVM-Topmodelle

AVM hat in dieser Woche eine neue Labor-Firmware für seinen Topmodelle FritzBox 7390 und 7490 bereitgestellt. Das vorläufige Router-Betriebssystem, das sich an erfahrene und experimentierfreudige Nutzer richtet, bringt neben neuen Funktionen auch eine neue Optik mit sich.
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AVM

AVM schraubt am User-Interface

Der bekannte Netzwerkspezialist AVM zeigt mit den Labor-Versionen, die in dieser Woche für zwei FritzBox-Topmodelle erschienen sind, wie sich die Router-Firmware in der nächsten Zeit wandeln soll. Nutzer des Fritzbox-Modells 7390 können zu der OS-Version 6.36-31452 greifen, die FritzBox 7490 wird unter der Nummer 6.36-31437 mit der vorläufigen Software versorgt. In Sachen Funktionsumfang unterscheiden sich die beiden Builds aber nicht voneinander.
FritzOS 6.36 LaborFritzOS 6.36: Auch auf Smartphone... FritzOS 6.36 Labor...und Tablet schick anzuschauen
Aufmerksame Nutzer werden gleich nach dem Start der neuen Firmware bemerken, dass AVM ordentlich Hand an das Userinterface gelegt hat. Wie auch heise in seinem Bericht zu dem Release schreibt, wurden die Menüs jetzt - ganz wie man das beispielsweise von Windows 10 gewohnt ist - eckiger gestaltet und wirken so insgesamt deutlich moderner als in Vorgängerversionen. Auch die jeweiligen Unterseiten zeigen sich in einem neuen Gewand ganz im Stil der aktuellen Tech-Design-Philosophien. Eine der wohl wichtigsten neuen Funktionen: Das frische FritzOS soll dank responsivem Design immer eine optimale Darstellung auf PC, Tablet und Smartphone gewährleisten.

Viele neue Funktionen

Neben den optischen Anpassungen liefert das neue FritzOS auch viele neue Funktionen, die in den Vorabversionen getestet werden können. So macht es AVM jetzt unter anderem möglich, dass der Internetzugang ganz automatisch über ein Smartphone oder einen Mobilfunk-Stick per USB-Tethering gewährleistet wird, sollte die DSL-Verbindung unterbrochen werden. Zu den weiteren neuen Internetfeatures zählt die Möglichkeit, Kindern per Ticket eine Verlängerung der von der Kindersicherung festgelegten Online-Zeit gewähren zu können.

Im Bereich WLAN bringt die neue Firmware die Möglichkeit mit sich, die Auslastung des aktuellen Funkkanals zu überwachen. Auch eine Einsicht der Beeinflussung durch Nachbarnetze ist jetzt direkt möglich. Für eine bessere Bandausnutzung verwendet die automatische WLAN-Kanalwahl jetzt die oberen Kanäle im 5 GHz Band. Im 2.4 GHz Band wurde der Standard auf "802.11n+g" gesetzt.

Zu den weiteren Neuerungen, die das FritzOS 6.36 mit sich bringt zählen neuen Funktionen im Bereich IP-Türsprechanlagen und Telefonie, DECT, Smart-Home-Anwendungen sowie für die Fritzfon-Modelle C4 und MT-F. Wie üblich stellt AVM für die aktuellen Labor-Versionen keinen Support bereit. Die stabile Version von FritzOS 6.36 wurde aber für "diesen Herbst" angekündigt.
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