Wirtschafts-Professor: Bei Yahoo ist nur ein Gnadenschuss sinnvoll
Der Portalbetreiber Yahoo war einer der Pioniere des frühen Webs - doch das Unternehmen bekommt seit Jahren im Grunde keinen Erfolg mehr auf die Reihe. Ein Wirtschaftsprofessor fordert nun mit drastischen Worten, dass endlich ein Schlussstrich unter dieses Kapitel gezogen und das Unternehmen liquidiert wird.
"Wir sollten dieser Yahoo-Geschichte endlich eine Kugel in den Kopf verpassen", so Scott Galloway, von der renommierten Stern School of Business, gegenüber der US-Nachrichtenagentur Bloomberg. "Es ist an der Zeit dieses Ding einzuschläfern." Denn es deutet im Grunde nichts darauf hin, dass die Firma irgendwann noch einmal auf die Beine kommt.
Galloway ließ dabei auch kein gutes Haar an der derzeitigen Konzernchefin Marissa Mayer, die einst von Google zu Yahoo wechselte und das Unternehmen eigentlich wieder in Fahrt bringen sollte. Die Erfolge blieben jedoch aus. Da scheint es ziemlich verwunderlich, dass die Vergütung der Managerin im vergangenen Jahr trotzdem deutlich gestiegen ist. 42,1 Millionen Dollar flossen inklusive verschiedener Bonus-Zahlungen, das sind satte 69 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Für Galloway ist die Sache ziemlich klar: "Marissa Mayer ist der am meisten überbezahlte CEO in der Geschichte." In seiner Abrechnung mit dem Internet-Konzern rutscht der Wirtschaftslehrer dabei auch ziemlich weit auf die persönliche Ebene ab. Er sei der Ansicht, dass man die Yahoo-Chefin eigentlich schon nach einem halben Jahr rausgeworfen hätte, wenn sie in der Zwischenzeit nicht mit Zwillingen schwanger geworden wäre. Immerhin hätte es sich kein Aufsichtsrat in der Technologie-Branche getraut, jemanden in einer solchen Situation zu feuern.
Fraglich ist aber, ob jemand anderes mehr aus dem Unternehmen geholt hätte. Yahoo hat seine guten Tage lange hinter sich und Portale spielen längst nicht mehr eine so wichtige Rolle wie in früheren Tagen. So kommt es, dass das Unternehmen im Grunde nur noch etwas wert ist, weil es eine größere Beteiligung an dem chinesischen Konzern Alibaba hält, der im E-Commerce inzwischen größer ist als Amazon und eBay zusammen.
Galloway ließ dabei auch kein gutes Haar an der derzeitigen Konzernchefin Marissa Mayer, die einst von Google zu Yahoo wechselte und das Unternehmen eigentlich wieder in Fahrt bringen sollte. Die Erfolge blieben jedoch aus. Da scheint es ziemlich verwunderlich, dass die Vergütung der Managerin im vergangenen Jahr trotzdem deutlich gestiegen ist. 42,1 Millionen Dollar flossen inklusive verschiedener Bonus-Zahlungen, das sind satte 69 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Für Galloway ist die Sache ziemlich klar: "Marissa Mayer ist der am meisten überbezahlte CEO in der Geschichte." In seiner Abrechnung mit dem Internet-Konzern rutscht der Wirtschaftslehrer dabei auch ziemlich weit auf die persönliche Ebene ab. Er sei der Ansicht, dass man die Yahoo-Chefin eigentlich schon nach einem halben Jahr rausgeworfen hätte, wenn sie in der Zwischenzeit nicht mit Zwillingen schwanger geworden wäre. Immerhin hätte es sich kein Aufsichtsrat in der Technologie-Branche getraut, jemanden in einer solchen Situation zu feuern.
Fraglich ist aber, ob jemand anderes mehr aus dem Unternehmen geholt hätte. Yahoo hat seine guten Tage lange hinter sich und Portale spielen längst nicht mehr eine so wichtige Rolle wie in früheren Tagen. So kommt es, dass das Unternehmen im Grunde nur noch etwas wert ist, weil es eine größere Beteiligung an dem chinesischen Konzern Alibaba hält, der im E-Commerce inzwischen größer ist als Amazon und eBay zusammen.
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