Vielversprechende Cloudspeicher-Alternative Wuala schaltet sich ab
Der Online-Speicherdienst Wuala startete vor einigen Jahren recht vielversprechend. Der von einem kleinen Schweizer Startup aufgebaute Service sollte sogar die Grundlage für eine Modernisierung des Speicher-Spezialisten LaCie bilden. Doch nun steht das komplette Angebot vor dem Aus.
Die Nutzer werden seit gestern darüber informiert, dass die Betriebstätigkeit in einigen Wochen eingestellt wird. Ab sofort werden so beispielsweise keine neuen Zahlungen für Speicherplatz mehr entgegengenommen. Vorerst können Kunden ihren Speicherplatz aber noch ein Weilchen wie gewohnt verwenden - aber nicht mehr lange.
Ab dem 30. September wird das komplette Angebot in einen Read-only-Modus versetzt, teilten die Betreiber mit. Die Nutzer haben dann noch anderthalb Monate Zeit sich um die Sicherung ihrer Daten zu kümmern. Am 15. November will man die Dienste dann komplett abschalten. Sämtliche Daten werden dann gelöscht und lassen sich dann nicht mehr rekonstruieren.
Wer über diese Zeitspannen hinaus für mehr verfügbaren Speicherplatz bezahlt hat, wird entsprechend anteilig eine Rückerstattung erhalten. Bei den meisten entsprechenden Nutzern sollte also in den kommenden Wochen ein Betrag über die Transferverbindung eingehen, die auch zur Zahlung der Gebühren verwendet wurde - das wird in den meisten Fällen wohl PayPal sein. Wo dies nicht der Fall ist, bittet man um Kontaktaufnahme, damit die Rückerstattung manuell abgewickelt werden kann.
Die Technologie hinter Wuala war recht innovativ und zusammen mit der Universität Zürich entwickelt worden. Die Daten wurden hier nicht nur mit einer starken Verschlüsselung vor unbefugten Zugriffen geschützt. Integriert war auch P2P-Technik, die dafür sorgte, dass die Informationen nicht nur im zentralen Datenzentrum, sondern auch redundant auf den Rechnern der teilnehmenden Nutzer gespeichert wurden.
Um den Kunden, die weiterhin Wert auf verschlüsselten Cloud-Speicher legen, eine Alternative anbieten zu können, haben die Wuala-Betreiber mit dem ebenfalls in der Schweiz ansässigen Tresorit zusammengearbeitet. Wer zu diesem Anbieter wechselt bekommt als bisheriger Wuala-Nutzer einen Rabatt auf die Anmietung von Speicherkapazität. Außerdem wird ein Tool angeboten, mit dem die Daten direkt und über einen verschlüsselten Kanal in den neuen Account übertragen werden können.
Wir danken für die Hinweise. :)
Ab dem 30. September wird das komplette Angebot in einen Read-only-Modus versetzt, teilten die Betreiber mit. Die Nutzer haben dann noch anderthalb Monate Zeit sich um die Sicherung ihrer Daten zu kümmern. Am 15. November will man die Dienste dann komplett abschalten. Sämtliche Daten werden dann gelöscht und lassen sich dann nicht mehr rekonstruieren.
Wer über diese Zeitspannen hinaus für mehr verfügbaren Speicherplatz bezahlt hat, wird entsprechend anteilig eine Rückerstattung erhalten. Bei den meisten entsprechenden Nutzern sollte also in den kommenden Wochen ein Betrag über die Transferverbindung eingehen, die auch zur Zahlung der Gebühren verwendet wurde - das wird in den meisten Fällen wohl PayPal sein. Wo dies nicht der Fall ist, bittet man um Kontaktaufnahme, damit die Rückerstattung manuell abgewickelt werden kann.
Die Technologie hinter Wuala war recht innovativ und zusammen mit der Universität Zürich entwickelt worden. Die Daten wurden hier nicht nur mit einer starken Verschlüsselung vor unbefugten Zugriffen geschützt. Integriert war auch P2P-Technik, die dafür sorgte, dass die Informationen nicht nur im zentralen Datenzentrum, sondern auch redundant auf den Rechnern der teilnehmenden Nutzer gespeichert wurden.
Um den Kunden, die weiterhin Wert auf verschlüsselten Cloud-Speicher legen, eine Alternative anbieten zu können, haben die Wuala-Betreiber mit dem ebenfalls in der Schweiz ansässigen Tresorit zusammengearbeitet. Wer zu diesem Anbieter wechselt bekommt als bisheriger Wuala-Nutzer einen Rabatt auf die Anmietung von Speicherkapazität. Außerdem wird ein Tool angeboten, mit dem die Daten direkt und über einen verschlüsselten Kanal in den neuen Account übertragen werden können.
Wir danken für die Hinweise. :)
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