Samsung ermöglicht Entfernung vorinstallierter Apps - in China
Samsung ermöglicht bald die Entfernung der von dem Unternehmen vorinstallierten Apps - aber nur in China und auch dort nur aufgrund einer Klage von Verbraucherschützern. Zuvor war das Unternehmen vor Gericht gelandet, weil auf den dort vertriebenen Smartphones zu viele Anwendungen vorinstalliert wurden.
Laut einem Bericht der Zeitung Shanghai Daily hat sich Samsung inzwischen dafür entschieden, ab August Updates für bestimmte Smartphones anzubieten, nach deren Installation die Entfernung der vorinstallierten Apps möglich sein soll. Für den Vertrieb sollen die chinesischen Service-Zentren des Elektronikgiganten herangezogen werden, die sich dann im Rahmen des Kundendiensts um die Installation der Updates kümmern.
Danach sollen die chinesischen Kunden in der Lage sein, alle unerwünschten Apps zu entfernen, die zuvor bereits beim Kauf auf dem jeweiligen Gerät installiert waren. Auf seiner Website erklärte Samsung China, dass man künftig auch bei allen neu verkauften Geräten von vornherein die Entfernung unerwünschter Apps ermöglichen will. Dies gilt somit auch für die neuesten Modelle wie das Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge sowie das neue Galaxy A8, das in Kürze auf den chinesischen Markt kommt.
Siehe auch: Samsung wird wegen Bloatware auf Smartphones verklagt
Hintergrund der von Samsung verkündeten Neuerung sind Klagen eines Verbraucherschutzkomitees, von denen sowohl Samsung, als auch der chinesische Hersteller Oppo betroffen sind. Das Komitee warf Samsung vor, dass bei der chinesischen Version des Samsung Galaxy Note 3 ganze 24 der ab Werk vorinstallierten insgesamt 44 Apps nicht vom Nutzer entfernt werden können.
Unter anderem bedeutet dies nach Auffassung der Verbraucherschützer, dass die Kunden nicht die volle Kontrolle über ihre Geräte haben und unnötig Speicherplatz durch unerwünschte Anwendungen belegt wird. Außerdem sollen die Apps durch den Abruf von Informationen aus dem Internet im Hintergrund zusätzlichen Datenverkehr und somit unter Umständen indirekt auch Kosten verursachen, obwohl sie vom Nutzer gar nicht verwendet werden.
Samsungs Ankündigung dürfte sich aufgrund der in China eingereichten Klagen auch auf das "Reich der Mitte" beschränken, so dass nicht davon auszugehen ist, dass bald auch bei Geräten in Deutschland oder anderen Ländern die Deinstallation aller ab Werk mitgelieferten Apps möglich sein wird.
Danach sollen die chinesischen Kunden in der Lage sein, alle unerwünschten Apps zu entfernen, die zuvor bereits beim Kauf auf dem jeweiligen Gerät installiert waren. Auf seiner Website erklärte Samsung China, dass man künftig auch bei allen neu verkauften Geräten von vornherein die Entfernung unerwünschter Apps ermöglichen will. Dies gilt somit auch für die neuesten Modelle wie das Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge sowie das neue Galaxy A8, das in Kürze auf den chinesischen Markt kommt.
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Hintergrund der von Samsung verkündeten Neuerung sind Klagen eines Verbraucherschutzkomitees, von denen sowohl Samsung, als auch der chinesische Hersteller Oppo betroffen sind. Das Komitee warf Samsung vor, dass bei der chinesischen Version des Samsung Galaxy Note 3 ganze 24 der ab Werk vorinstallierten insgesamt 44 Apps nicht vom Nutzer entfernt werden können.
Unter anderem bedeutet dies nach Auffassung der Verbraucherschützer, dass die Kunden nicht die volle Kontrolle über ihre Geräte haben und unnötig Speicherplatz durch unerwünschte Anwendungen belegt wird. Außerdem sollen die Apps durch den Abruf von Informationen aus dem Internet im Hintergrund zusätzlichen Datenverkehr und somit unter Umständen indirekt auch Kosten verursachen, obwohl sie vom Nutzer gar nicht verwendet werden.
Samsungs Ankündigung dürfte sich aufgrund der in China eingereichten Klagen auch auf das "Reich der Mitte" beschränken, so dass nicht davon auszugehen ist, dass bald auch bei Geräten in Deutschland oder anderen Ländern die Deinstallation aller ab Werk mitgelieferten Apps möglich sein wird.
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