China schottet App-Stores gegen Entwickler aus dem Westen ab
Für App-Entwickler wird es künftig wahrscheinlich deutlich schwerer, ihre Programme in China zu vertreiben. Wer Apps für mobile Geräte anbieten will, muss künftig geschäftliche Angaben gegenüber den Behörden machen. Die Auswirkungen dieser neuen Vorgabe sind enorm.
Dies hat massive Folgen, sobald die bis dahin geltende Schonfrist beendet ist. Bisher sind Apps wie Twitter (inzwischen "X"), Facebook & Co zwar offiziell verboten, können aber ohne Weiteres über die App-Stores von Apple & Co heruntergeladen werden. Sie sind somit für chinesische Nutzer zumindest im Ausland oder mithilfe von VPNs verwendbar.
Die westlichen App-Anbieter müssten künftig entweder selbst eine chinesische Niederlassung gründen oder einen lokalen Partner suchen, wenn sie ihre Software weiterhin über die dort verfügbaren App-Stores auf offiziellem und legalem Weg vertreiben wollen. Das Gleiche gilt auch für Entwickler, die bisher ihre Software im Alleingang programmieren und ohne Angabe von geschäftlichen Details über App-Stores von Apple & Co vertreiben konnten.
Im Grunde machen die chinesischen Behörden damit dem Vertrieb von Apps durch einzelne ausländische Entwickler den Garaus und erschweren den Vertrieb auch für größere Firmen erheblich. Für Spieleanbieter gelten schon seit Jahren ähnliche Vorgaben, denn diese müssen bereits seit geraumer Zeit eine Lizenz erwerben, bevor sie ihre Produkte in China vertreiben dürfen.
Die offizielle Begründung für die neuen Vorgaben der Behörden ist übrigens der Wunsch, Betrügereien mit illegitimen Apps zu verhindern.
Siehe auch:
Offiziell geht es um Vermeidung von Betrug mit Apps
Die chinesischen Behörden machen weiter dicht. Mit einer neuen Vorgabe, die vom Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) kommt, will man jetzt den Vertrieb von Apps über die offiziellen Stores noch stärker regulieren. Ab März 2024 verlangt die Behörde, dass alle Anbieter von Apps Firmeninformationen einreichen, wenn sie ihre Produkte über die App-Stores von Apple und anderen Smartphone-Herstellern vertreiben wollen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.Dies hat massive Folgen, sobald die bis dahin geltende Schonfrist beendet ist. Bisher sind Apps wie Twitter (inzwischen "X"), Facebook & Co zwar offiziell verboten, können aber ohne Weiteres über die App-Stores von Apple & Co heruntergeladen werden. Sie sind somit für chinesische Nutzer zumindest im Ausland oder mithilfe von VPNs verwendbar.
Die westlichen App-Anbieter müssten künftig entweder selbst eine chinesische Niederlassung gründen oder einen lokalen Partner suchen, wenn sie ihre Software weiterhin über die dort verfügbaren App-Stores auf offiziellem und legalem Weg vertreiben wollen. Das Gleiche gilt auch für Entwickler, die bisher ihre Software im Alleingang programmieren und ohne Angabe von geschäftlichen Details über App-Stores von Apple & Co vertreiben konnten.
Im Grunde machen die chinesischen Behörden damit dem Vertrieb von Apps durch einzelne ausländische Entwickler den Garaus und erschweren den Vertrieb auch für größere Firmen erheblich. Für Spieleanbieter gelten schon seit Jahren ähnliche Vorgaben, denn diese müssen bereits seit geraumer Zeit eine Lizenz erwerben, bevor sie ihre Produkte in China vertreiben dürfen.
Die offizielle Begründung für die neuen Vorgaben der Behörden ist übrigens der Wunsch, Betrügereien mit illegitimen Apps zu verhindern.
Zusammenfassung
- Chinesische Behörden machen App-Vertrieb schwerer
- Ab März 2024 müssen Firmeninformationen eingereicht werden.
- Auswirkungen enorm: Niederlassung gründen oder Partner suchen.
- Einzelne Entwickler können ohne Angabe von Details nicht mehr vertreiben.
- Spieleanbieter benötigen schon länger Lizenz, um in China vertreiben zu dürfen.
- Offizielle Begründung: Betrügereien mit illegitimen Apps verhindern.
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