EU gibt Nokia grünes Licht für Alcatel-Lucent-Kauf
Nokia darf den französisch-amerikanischen Netzwerkausrüster und Mitbewerber Alcatel-Lucent übernehmen. Die EU hat nach Überprüfung des Geschäfts keine kartellrechtlichen Einwände gegen den Aufkauf vorgetragen und gewährt nun grünes Licht für den Deal.
Damit ist nun das im April bekannt gewordene Geschäft so gut wie besiegelt. Offizielle Hürden bestehen nicht mehr. Der finnische Nokia-Konzern wird Alcatel-Lucent für die Summe von 15,6 Milliarden Euro in Aktien übernehmen. Die Kartellwächter haben Medienberichten zufolge keine Einwände, da die Unternehmen derzeit noch auf unterschiedlichen Märkten arbeiten und sich bislang selbst in Europa keine großen Konkurrenten waren. Das liegt auch daran, dass Alcatel-Lucent den amerikanischen Markt für sich entdeckt hat, und in Europa nur ein Nischendasein fristet. Zusammen genommen wird daher dennoch kein Quasi-Monopol in den einzelnen Ländern entstehen können.
Für Nokia ist es jedoch ein weiterer wichtiger Schritt in Sachen Neuorientierung nach dem Verzicht auf die Handy-Sparte und ihrem Kartendienst - umso schneller der Umbau von statten geht, desto besser.
Siehe auch: Das Finnperium schlägt zurück: Nokia übernimmt Alcatel-Lucent
Mit der Fusion schließen sich die aktuell auf Platz 3 und 4 liegenden Unternehmen zu einer neuen Marktmacht zusammen. Nokia will sich mit dem Zukauf von dem chinesischen Konkurrenten Huawei abheben und verfolgt laut Expertenschätzungen den Plan, sich auf Rang 1 unter den Netzwerkausrüster vorzuarbeiten.
Mehr dazu: Nokia-Chef Suri plant "Comeback": Virtual Reality Event am 28.7.
Die Übernahme
Zuletzt hatten beide Konzerne erklärt, dass die Übernahme aller Voraussicht nach im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll. Ein entsprechender Vorvertrag wurde im April der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Wettbewerbshüter in den USA hatten ebenfalls schon grünes Licht für den Deal gegeben. Ob es nun nach dem ebenfalls erfolgtem Okay aus Brüssel schneller gehen wird mit dem Zusammenschluss, ist nicht bekannt.Für Nokia ist es jedoch ein weiterer wichtiger Schritt in Sachen Neuorientierung nach dem Verzicht auf die Handy-Sparte und ihrem Kartendienst - umso schneller der Umbau von statten geht, desto besser.
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Mit der Fusion schließen sich die aktuell auf Platz 3 und 4 liegenden Unternehmen zu einer neuen Marktmacht zusammen. Nokia will sich mit dem Zukauf von dem chinesischen Konkurrenten Huawei abheben und verfolgt laut Expertenschätzungen den Plan, sich auf Rang 1 unter den Netzwerkausrüster vorzuarbeiten.
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