Facebook Moments: Gesichtserkennung verhindert Release in Europa
Das soziale Netzwerk hat diese Woche eine ziemlich schicke neue App namens Moments veröffentlicht. In Europa hat man davon aber kaum etwas mitbekommen, da Facebook die Anwendung im EU-Raum nicht anbietet. Das liegt daran, dass eine EU-Regelung bezüglich Gesichtserkennung die Funktionalität der App im Wesentlichen außer Gefecht setzt.
Denn die App ermöglicht es, Fotos auf einem Smartphone zu "scannen" und sie mit anderen Nutzern von Moments zu teilen. Dabei wird eine Aufnahme mit einem Standort versehen und das Gesicht eines Nutzers getaggt. Das läuft aber nur im privaten Kreis ab, die Fotos werden auch nicht auf Facebook selbst hochgeladen oder gepostet (sie können aber nachträglich geteilt werden).
Anwendungsgebiet sind Treffen und andere "Momente", die man mit anderen Menschen gemeinsam verbringt, über die App kann man die dazugehörigen Fotos auch gleich mit seinen Freuden teilen.
Doch weil die App mit Gesichtserkennungstechnologie arbeitet, kann sie in Europa nicht veröffentlicht werden, wie das Wall Street Journal berichtet. Facebook wurde 2012 von der EU gezwungen, das umstrittene Tagging-System zu entfernen. Und das gilt auch für die neue App.
Laut WSJ fordert die Aufsichtsbehörde einen expliziten "Opt-In"-Mechanismus einzubauen. Doch der für solche Angelegenheiten zuständige Facebook-Mann Richard Allan sagt, dass man diesen derzeit nicht habe. Bis man eine zusätzliche Schranke dieser Art entwickelt hat, bleibt Moments in Europa deshalb auch abgeschaltet. Ob man angesichts der generellen Bedenken in der EU die App je anbieten wird, bleibt allerdings fraglich.
Gesichtserkennung: ein sensibles wie umstrittenes Thema
Die Privatsphäre von Facebook ist ein Thema, das seit Jahren Datenschützer, Politiker und natürlich auch Anwender bewegt. Das hat auch Folgen für die neue und an sich durchaus spannende App des sozialen Netzwerks, Moments.Denn die App ermöglicht es, Fotos auf einem Smartphone zu "scannen" und sie mit anderen Nutzern von Moments zu teilen. Dabei wird eine Aufnahme mit einem Standort versehen und das Gesicht eines Nutzers getaggt. Das läuft aber nur im privaten Kreis ab, die Fotos werden auch nicht auf Facebook selbst hochgeladen oder gepostet (sie können aber nachträglich geteilt werden).
Anwendungsgebiet sind Treffen und andere "Momente", die man mit anderen Menschen gemeinsam verbringt, über die App kann man die dazugehörigen Fotos auch gleich mit seinen Freuden teilen.
Doch weil die App mit Gesichtserkennungstechnologie arbeitet, kann sie in Europa nicht veröffentlicht werden, wie das Wall Street Journal berichtet. Facebook wurde 2012 von der EU gezwungen, das umstrittene Tagging-System zu entfernen. Und das gilt auch für die neue App.
Laut WSJ fordert die Aufsichtsbehörde einen expliziten "Opt-In"-Mechanismus einzubauen. Doch der für solche Angelegenheiten zuständige Facebook-Mann Richard Allan sagt, dass man diesen derzeit nicht habe. Bis man eine zusätzliche Schranke dieser Art entwickelt hat, bleibt Moments in Europa deshalb auch abgeschaltet. Ob man angesichts der generellen Bedenken in der EU die App je anbieten wird, bleibt allerdings fraglich.
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