Kabel Deutschland: 200-Mbit-Anschlüsse in vielen neuen Orten
Der Kabelnetzbetreiber hat den Abschluss einer neuen Ausbaustufe seines Netzes verkündet. Ab sofort stünden demnach in 54 weiteren Orten Anbindungen zur Verfügung, die es im Downstream auf bis zu 200 Megabit pro Sekunde bringen, teilte das Unternehmen heute mit.
Von dem Ausbau profitieren verschiedene Städte aber auch eine Reihe von umliegenden Gemeinden. Insgesamt werden von der Vodafone-Tochter nun 720.000 weitere Haushalte mit den entsprechenden Anbindungen erreicht. Insgesamt kann Kabel Deutschland damit nun rund 2,5 Millionen Haushalte im Bundesgebiet mit 200-Megabit-Anschlüssen versorgen. Die darunterliegende Stufe mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde steht für rund 14,3 Millionen Haushalte zur Verfügung.
Nach oben besteht dabei noch viel Luft, so dass man sich auch in absehbarer Zeit stets deutlich von den DSL-Anbietern abheben kann, die in der nächsten Zeit mit ihren Vectoring-Anbindungen auf 100 Megabit pro Sekunde aufrüsten. Kabel Deutschland hat es in einem Feldversuch bereits geschafft, sein Kabelnetz auf rund 4,7 Gigabit pro Sekunde im Downstream zu treiben. Grundsätzlich geht man davon aus, dass über das Kabelnetz sogar bis zu 20 Gigabit pro Sekunde möglich sind.
Der Haken an der Sache ist natürlich, dass der Anbieter hier lediglich von den Downstream-Raten spricht, mit der die Nutzung des Internets als Kommunikationsmedium letztlich nur eingeschränkt möglich ist. Offenbar ist ein Unternehmen wie Kabel Deutschland aus seiner Geschichte als Fernseh-Anbieter vor allem darauf bedacht, lediglich Inhalte schnell zum Nutzer hinzubekommen. Fakt ist, dass die Upstream-Raten der Kabelanschlüsse im Vergleich zur Gegenrichtung äußerst schwach sind.
Im Detail können die schnelleren Anbindungen jetzt in folgenden Regionen gebucht werden:
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Nach oben besteht dabei noch viel Luft, so dass man sich auch in absehbarer Zeit stets deutlich von den DSL-Anbietern abheben kann, die in der nächsten Zeit mit ihren Vectoring-Anbindungen auf 100 Megabit pro Sekunde aufrüsten. Kabel Deutschland hat es in einem Feldversuch bereits geschafft, sein Kabelnetz auf rund 4,7 Gigabit pro Sekunde im Downstream zu treiben. Grundsätzlich geht man davon aus, dass über das Kabelnetz sogar bis zu 20 Gigabit pro Sekunde möglich sind.
Der Haken an der Sache ist natürlich, dass der Anbieter hier lediglich von den Downstream-Raten spricht, mit der die Nutzung des Internets als Kommunikationsmedium letztlich nur eingeschränkt möglich ist. Offenbar ist ein Unternehmen wie Kabel Deutschland aus seiner Geschichte als Fernseh-Anbieter vor allem darauf bedacht, lediglich Inhalte schnell zum Nutzer hinzubekommen. Fakt ist, dass die Upstream-Raten der Kabelanschlüsse im Vergleich zur Gegenrichtung äußerst schwach sind.
Im Detail können die schnelleren Anbindungen jetzt in folgenden Regionen gebucht werden:
- Bremen sowie Achim, Delmenhorst, Ganderkesee, Grasberg, Lemwerder, Lilienthal, Osterholz-Scharmbeck, Ottersberg, Oyten, Ritterhude, Schwanewede, Stuhr, Syke und Weyhe
- Cuxhaven sowie Neuenkirchen, Nordholz und Otterndorf
- Greiz und Schleiz sowie Bad Lobenstein, Bodelwitz, Elsterberg, Pößneck und Zeulenroda-Triebes
- Oldenburg sowie Bad Zwischenahn, Edewecht, Hatten, Hude, Rastede, Wardenburg und Wiefelstede
- Osnabrück sowie Belm, Bissendorf, Hasbergen und Natrup-Hagen
- In der Prignitz: Perleberg, Weisen, Wittenberge und Wittstock
- Schwerin sowie Gadebusch, Pingelshagen, Plate, Raben Steinfeld und Wittenförden
- Waldkraiburg sowie Aschau am Inn, Jettenbach, Markt Kraiburg am Inn und Taufkirchen
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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