Samsung prüft Verwendung von Iris-Scanner in Smartphones
Der koreanische Elektronikriese Samsung will die Verwendung von biometrischen Sensoren in seinen mobilen Produkten weiter ausbauen und diese auch für die günstigeren Smartphone-Modelle aus seiner Produktion einführen. Außerdem erprobt man die Nutzung eines Iris-Scanners.
Wie Samsungs Senior Vice President für das Geschäft mit der Sicherheitslösung Knox Rhee In-jong nach Angaben des Wall Street Journal bei einem Treffen mit Analysten und Investoren in Hong-Kong erklärte, sieht man sich derzeit verscheidene Arten von biometrischen Sensoren an, wobei auch die Analyse der Iris des Menschen geprüft werde.
Ob Samsung allerdings tatsächlich einen Iris-Scanner in kommende Smartphones integrieren wird, ließ Rhee offen. Neue Technologien zur Identifikation des Nutzers würden wie auch bei den aktuell verwendeten Fingerabdrucklesern wohl zunächst in High-End-Smartphones verwendet werden, bevor sie dann nach und nach auch bei günstigeren Modellen Einzug halten könnten, so der Manager weiter.
Aktuell werden fast ausschließlich Fingerabdruckleser zur Nutzererkennung bei mobilen Geräten verwendet - bei Smartphones hatte Apple mit dem iPhone 5S vorgelegt. Mit dem Samsung Galaxy S5 bietet der Marktführer im Smartphone-Segment mittlerweile ebenfalls einen Fingerabdruckleser an, doch dieser funktioniert noch nicht so gut, wie man es sich wünschen würde.
Samsung versucht mit der Integration des Sensors und der hauseigenen Sicherheits-Umgebung Know seit einiger Zeit, vor allem im Unternehmensbereich Fuß zu fassen. Bisher ist dies jedoch nicht im erhofften Umfang gelungen. Von den rund 87 Millionen bisher mit Knox-Integration verkauften Geräten, werden nur rund 1,8 Millionen auch wirklich aktiv unter Verbindung mit Knox genutzt.
Aktuell bevorzugen die meisten Kunden noch die Entsperrung ihres Smartphones mittels eines PIN-Codes oder Musters. Weil die Sensoren bisher noch nicht wirklich bequem nutzbar sind, verzichten viele Kunden auf ihren Einsatz.
Ob Samsung allerdings tatsächlich einen Iris-Scanner in kommende Smartphones integrieren wird, ließ Rhee offen. Neue Technologien zur Identifikation des Nutzers würden wie auch bei den aktuell verwendeten Fingerabdrucklesern wohl zunächst in High-End-Smartphones verwendet werden, bevor sie dann nach und nach auch bei günstigeren Modellen Einzug halten könnten, so der Manager weiter.
Aktuell werden fast ausschließlich Fingerabdruckleser zur Nutzererkennung bei mobilen Geräten verwendet - bei Smartphones hatte Apple mit dem iPhone 5S vorgelegt. Mit dem Samsung Galaxy S5 bietet der Marktführer im Smartphone-Segment mittlerweile ebenfalls einen Fingerabdruckleser an, doch dieser funktioniert noch nicht so gut, wie man es sich wünschen würde.
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Aktuell bevorzugen die meisten Kunden noch die Entsperrung ihres Smartphones mittels eines PIN-Codes oder Musters. Weil die Sensoren bisher noch nicht wirklich bequem nutzbar sind, verzichten viele Kunden auf ihren Einsatz.
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