Steam auf Linux: Verschieben des Installationsordners löscht Daten
Nutzer des beliebten Online-Distributionsnetzwerks von Valve sollten derzeit besser die Finger vom Installationsverzeichnis lassen, da dies das gesamte Dateisystem außer Gefecht, sprich löschen kann. Auch Windows-Nutzer sollten den Steam-Ordner vorerst besser nicht anrühren, dabei handelt es sich aber wohl "nur" um eine Vorsichtsmaßnahme.
Valve bietet bereits seit einer Weile eine recht breite Unterstützung von Spielen für das Open-Source-Betriebssystems Linux, aktuell muss man aber einen herben Rückschlag in Bezug auf die Linux-Bemühungen erleben. Denn derzeit hat man mit einem besonders schwerwiegenden Problem zu kämpfen, da Nutzer Gefahr laufen, das gesamte Dateisystem zu löschen.
Auf GitHub beschreibt ein Nutzer namens keyvin, was ihm passiert ist: Er hat den Steam-Ordner verschoben und eine entsprechende Verknüpfung gesetzt. Damit kommt der Steam-Client aber nicht klar und löst offenbar die Integritätserkennung aus. Diese wiederum löst einen Reset-Mechanismus aus, der alles ab dem Root-Verzeichnis des Nutzers weg löscht (laut keyvin inklusive den Daten auf einer externen Festplatte).
Weitere Details kann man auf GitHub nachlesen, es ist wohl das Kommando "rm -rf /" im Zusammenhang mit $STEAMROOT, das für die Root-Löschung verantwortlich ist (das Betriebssystem selbst bleibt intakt, da nur die Dateien betroffen sind, die unter dem Nutzer abgelegt sind).
Valve weiß bereits Bescheid und arbeitet an einer Lösung. Wohl vorsichtshalber werden auch Windows-Nutzer im Guide zur Steam-(De-)Installation davor gewarnt, den Steam-Ordner anzufassen und C:\Program Files\Steam\ zu verschieben und zu deinstallieren.
Installationsordner verschieben
Hintergrund ist laut einem Bericht von Neowin, dass man unter Linux (im Gegensatz zu Windows) den Ort des Steam-Ordners (~/.local/share/Steam) bei der Installation nicht nach eigenen Wünschen vorgeben kann. Das führt dazu, dass der Speicherplatz schon mal knapp werden kann. Das "manuelle" Verschieben des besagten Ordners sollte derzeit vermieden werden.Auf GitHub beschreibt ein Nutzer namens keyvin, was ihm passiert ist: Er hat den Steam-Ordner verschoben und eine entsprechende Verknüpfung gesetzt. Damit kommt der Steam-Client aber nicht klar und löst offenbar die Integritätserkennung aus. Diese wiederum löst einen Reset-Mechanismus aus, der alles ab dem Root-Verzeichnis des Nutzers weg löscht (laut keyvin inklusive den Daten auf einer externen Festplatte).
Weitere Details kann man auf GitHub nachlesen, es ist wohl das Kommando "rm -rf /" im Zusammenhang mit $STEAMROOT, das für die Root-Löschung verantwortlich ist (das Betriebssystem selbst bleibt intakt, da nur die Dateien betroffen sind, die unter dem Nutzer abgelegt sind).
Valve weiß bereits Bescheid und arbeitet an einer Lösung. Wohl vorsichtshalber werden auch Windows-Nutzer im Guide zur Steam-(De-)Installation davor gewarnt, den Steam-Ordner anzufassen und C:\Program Files\Steam\ zu verschieben und zu deinstallieren.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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