Google bereitet für Android Echtzeit-Übersetzung von Sprache vor
Microsoft hat Mitte Dezember die Skype Translator Preview gestartet, diese erlaubt es (per Stimme vorerst nur zwischen Englisch und Spanisch), live und "simultan" zwischen zwei unterschiedlichen Sprachen zu übersetzen. Auch Google arbeitet offenbar an einer vergleichbaren Technologie für sein mobiles Betriebssystem Android.
Googles Dienst Translate ist schon lange ein Quasi-Standard für die Übersetzung von Text, im Web und auch mobil ist die Funktion integraler Teil des Browsers Chrome. Laut einem Bericht der New York Times (NYT) soll Google Translate demnächst auch eine Stimm-Funktionalität bzw. Sprachübersetzung bekommen.
Das Update, das bereits bald angekündigt werden soll, werde laut NYT zunächst eine Spracherfassung, also Speech-to-Text bieten - eine Vorlesefunktion bietet Google für einige weitverbreitete Sprachen bereits an. Das Update für die Translate-App auf Android werde nun automatisch eine (beliebte) Sprache erkennen können und das gesprochene Wort in übersetzten Text verwandeln.
Das ist an sich nichts Neues, Google will das aber eben in Echtzeit ermöglichen, auch die Erkennungs- bzw. Übersetzungsgenauigkeit soll besonders hoch sein. Der nächste logische Schritt wäre eine Live-Übersetzung nach Vorbild der Skype Translator Preview, dazu stehen aber vorerst keine Informationen bereit.
Wenn man darüber hinwegsehen kann und sich an die Art der Kommunikation erstmal gewöhnt hat (so muss man immer wieder zwischen Sätzen pausieren), dann ist auch die New York Times durchaus fasziniert vom digitalen Niederreißen von Sprachbarrieren.
Siehe auch: Live-Übersetzung - Die Skype Translator Preview ist gestartet
Das Update, das bereits bald angekündigt werden soll, werde laut NYT zunächst eine Spracherfassung, also Speech-to-Text bieten - eine Vorlesefunktion bietet Google für einige weitverbreitete Sprachen bereits an. Das Update für die Translate-App auf Android werde nun automatisch eine (beliebte) Sprache erkennen können und das gesprochene Wort in übersetzten Text verwandeln.
Das ist an sich nichts Neues, Google will das aber eben in Echtzeit ermöglichen, auch die Erkennungs- bzw. Übersetzungsgenauigkeit soll besonders hoch sein. Der nächste logische Schritt wäre eine Live-Übersetzung nach Vorbild der Skype Translator Preview, dazu stehen aber vorerst keine Informationen bereit.
Skype-Übersetzer "schrecklich" - "noch" jedenfalls
Zur Skype Translator Preview selbst hat die New York Times indes nicht viel Positives zu sagen und beschreibt die Erfahrungen der Vorabphase als "geradezu schrecklich": Man betont aber auch, dass das Ganze noch am Anfang steht und die vielen Fehler, die es derzeit noch gibt, eben auch nach und nach ausgemerzt werden - das sei schließlich Sinn und Zweck einer Preview.Wenn man darüber hinwegsehen kann und sich an die Art der Kommunikation erstmal gewöhnt hat (so muss man immer wieder zwischen Sätzen pausieren), dann ist auch die New York Times durchaus fasziniert vom digitalen Niederreißen von Sprachbarrieren.
Siehe auch: Live-Übersetzung - Die Skype Translator Preview ist gestartet
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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