Intel stellt Knopf-großen "Curie"-Chip für Next-Gen-Wearables vor
Im vergangenen Jahr hat Halbleiter-Hersteller Intel auf der CES seinen Briefmarken-großen Edison-Chip enthüllt, nun zeigte man dessen Nachfolger. Dieser heißt Curie und hat die Größe eines Knopfes. Curie soll nach Vorstellungen von Intel eine neue Kategorie an Wearables erschließen, da der Chip stromsparend und (verhältnismäßig) leistungsstark ist.
So groß wie ein Knopf: Intels Curie-Chip bzw. -Modul
Curie nennt sich das gesamte und vor allem für Wearables bestimmte Modul: Dieses hat ein Bluetooth Low Energy Radio, einen Sechs-Achsen-Sensor mit Beschleunigungsmesser und Gyroskop, dazu kommen noch 384KB Flash-Speicher und 80KB SRAM (PDF dazu). Wie Engadget schreibt, hat Curie noch keine Freigabe von der US-amerikanischen Kommunikationsbehörde FCC, weshalb damit bestückte Geräte erst für die zweite Jahreshälfte von 2015 erwartet werden.
Das Curie-Modul zeichnet sich vor allem durch einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus und ist außerdem sehr klein, weshalb es in erster Linie in tragbarer Elektronik zum Einsatz kommen soll. Um den Drittherstellern die Arbeit und Entwicklung zu erleichtern, wird Intel bei Veröffentlichung von Curie das "IQ Software Kit" mitliefern.
Wie die Umsetzung konkret aussehen wird, deutete Intel lediglich an, als Partner wurden Mode-, Fitness- und Lifestyle-Marken genannt. Einer davon ist Oakley, das erste dazugehörige "smarte" Produkt des Brillen-Herstellers soll im Laufe des Jahres 2015 auf den Markt kommen.
Gezeigt wurde aber auch ein konkreter Einsatz eines derartigen Mini-Systems, nämlich bei der tragbaren Kamera- und Selfie-Drohne Nixie, diese wurde im Vorjahr zum Sieger der "Make it Wearable"-Challenge gekürt (basiert aber noch auf einem Edison-Chip).
Knopf-Chip
Intel-CEO Brian Krzanich hat auf seiner CES-Keynote einen Knopf aus seinem Sakko gelöst, was nicht etwa schlechte Näharbeit war, sondern volle Absicht: Denn bei diesem "Knopf" handelt es sich um den neuen SoC (System on a Chip) Curie des Herstellers. Genauer gesagt heißt der Chip selbst Quark, er wurde bereits vor gut einem Jahr erstmals gezeigt.
So groß wie ein Knopf: Intels Curie-Chip bzw. -Modul
Curie nennt sich das gesamte und vor allem für Wearables bestimmte Modul: Dieses hat ein Bluetooth Low Energy Radio, einen Sechs-Achsen-Sensor mit Beschleunigungsmesser und Gyroskop, dazu kommen noch 384KB Flash-Speicher und 80KB SRAM (PDF dazu). Wie Engadget schreibt, hat Curie noch keine Freigabe von der US-amerikanischen Kommunikationsbehörde FCC, weshalb damit bestückte Geräte erst für die zweite Jahreshälfte von 2015 erwartet werden.
Das Curie-Modul zeichnet sich vor allem durch einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus und ist außerdem sehr klein, weshalb es in erster Linie in tragbarer Elektronik zum Einsatz kommen soll. Um den Drittherstellern die Arbeit und Entwicklung zu erleichtern, wird Intel bei Veröffentlichung von Curie das "IQ Software Kit" mitliefern.
Wie die Umsetzung konkret aussehen wird, deutete Intel lediglich an, als Partner wurden Mode-, Fitness- und Lifestyle-Marken genannt. Einer davon ist Oakley, das erste dazugehörige "smarte" Produkt des Brillen-Herstellers soll im Laufe des Jahres 2015 auf den Markt kommen.
Gezeigt wurde aber auch ein konkreter Einsatz eines derartigen Mini-Systems, nämlich bei der tragbaren Kamera- und Selfie-Drohne Nixie, diese wurde im Vorjahr zum Sieger der "Make it Wearable"-Challenge gekürt (basiert aber noch auf einem Edison-Chip).
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