Branchentreff in München:
Wearable Technologies Conference
Mit "Wearable Technologies", also tragbaren Technologien, verbinden die meisten von uns typische Sport-Gadgets wie Schrittzähler, praktische Helfer wie Smartwatches oder die ausgefalleneren Varianten wie die Datenbrille Google Glass oder die neue VR-Brille HoloLens von Microsoft.
Dass die Branche aber schon sehr viel weiter ist, und in ganz andere Lebensbereiche vordringt, zeigt die Wearable Technologies Conference Europe, die in der kommenden Woche in München startet. Die Zukunftsversion ist klar: Technologien werden als sichtbare Hardware in den kommenden Jahren immer weiter in den Hintergrund rücken. Der Nutzer erwartet von seiner Smartwatch im Jahr 2015 anders als noch vor zwei, drei Jahren, dass sie erst einmal nicht aussieht wie eine Hightech-Variante von Knight-Riders Armbanduhr, sondern dass sie unauffällig wie andere Schmuckstücke getragen werden kann.
Im Rahmen der Konferenz wird auch der Wettbewerb Innovation World Cup stattfinden.
Im vergangenen Jahr holte sich eine Hightech-Schuhesohle der Münchner Firma Moticon den Cup.
An beiden Tagen haben sich schon interessante Speaker angekündigt: Der CEO von BitBite, Etai Granit, zum Beispiel, der seine erst kürzlich erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanzierte Diät-Unterstützung mit dabei haben wird. BitBite misst per kleinem Sensor im Ohr, der wie ein Bluetooth-Kopfhörer aussieht, wie viel und wann sein Träger isst und unterstützt dann per Smartphone-App bei einer gesünderen Ernährung:
Rund um Kalorien und Abnehmen drehen sich einige der neuen Gadgets. Dazu wird es am ersten Konferenztag auch ein Panel geben, bei dem der Fabulyzer-CMO Vincent Lauer zeigt, wie sich Diagnoseverfahren aus der Medizin im Einsatz für Quantified-Self-Technik nutzen lässt.
Sein Unternehmen analysiert die Atemluft über ein kleines Gadget, um festzustellen, ob ein Sportler in die Phase der Fettverbrennung eingetreten ist. Fabulyzer kann damit einen Erfolg sehr viel genauer messen, als übliche Kalorienberechnungen das in Sporttrackern machen.
Abschließend wird zudem auch in diesem Jahr wieder der Wettbewerb "Innovation World Cup" seine Siger küren. Zu den Finalisten gehören in diesem Jahr neben BitBite die Startups COBI, FireCam und UpRight. Die Liste aller Finalisten gibt es bei InnovationWorldcup.com.
Riesiger Wachstumsmarkt
Der Markt für unterstützende Technologien ist groß. Immens groß sogar. Die Analysten der Schweizer Großbank Credit Suisse sagen für tragbare Technologie in den kommenden fünf Jahren ein rapides Wachstum mit jährlichen Umsätze von bis zu 50 Milliarden US-Dollar voraus. Derzeit liegt er noch unter 5 Milliarden US-Dollar. Christian Stammel, CEO von Wearable Technologies, sagte dazu: "2015 wird mit der Markteinführung der Apple Watch das Jahr der Wearable Technologies (WT) werden. Wir sind stolz mit unserer mittlerweile 14. WT Wearable Technologies Conference die gesamte internationale Szene des jungen und hoch innovativen WT-Marktes in München zu versammeln und mit der Themenvielfalt unserer Konferenz neue Geschäftsmöglichkeiten für Wearable Technologies zu erschließen. Der Markt wird endlich erwachsen, insbesondere das Smartwatch Segment bleibt spannend. Ich glaube, dass dieser Markt das Potential hat den traditionellen Uhrenmarkt komplett aufzurütteln und ihn dazu zwingen wird neue, kreative Antworten zu finden."Die Konferenz
Am 2. und 3. Februar 2015 wird die Konferenz im Vorfeld der Sportmesse ISPO stattfinden. WinFuture ist Medienpartner und wird von den hoffentlich spannenden Zukunftsversionen der Branche berichten.
Im Rahmen der Konferenz wird auch der Wettbewerb Innovation World Cup stattfinden.
Im vergangenen Jahr holte sich eine Hightech-Schuhesohle der Münchner Firma Moticon den Cup.
An beiden Tagen haben sich schon interessante Speaker angekündigt: Der CEO von BitBite, Etai Granit, zum Beispiel, der seine erst kürzlich erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanzierte Diät-Unterstützung mit dabei haben wird. BitBite misst per kleinem Sensor im Ohr, der wie ein Bluetooth-Kopfhörer aussieht, wie viel und wann sein Träger isst und unterstützt dann per Smartphone-App bei einer gesünderen Ernährung:
Rund um Kalorien und Abnehmen drehen sich einige der neuen Gadgets. Dazu wird es am ersten Konferenztag auch ein Panel geben, bei dem der Fabulyzer-CMO Vincent Lauer zeigt, wie sich Diagnoseverfahren aus der Medizin im Einsatz für Quantified-Self-Technik nutzen lässt.
Sein Unternehmen analysiert die Atemluft über ein kleines Gadget, um festzustellen, ob ein Sportler in die Phase der Fettverbrennung eingetreten ist. Fabulyzer kann damit einen Erfolg sehr viel genauer messen, als übliche Kalorienberechnungen das in Sporttrackern machen.
Rahmenprogramm und weitere Speaker
Zur Konferenz haben sich aber auch die Größen der Branche, wie Adidas, Sony, Polar, Jawbone und Intel angekündigt. Gemeinsam wird man Trends diskutieren und die heute schon verfügbaren Produkte auseinandernehmen - das übrigens nicht nur bildlich, sondern tatsächlich: Stacy Wegner von Teardown hat angekündigt, live vor Ort eine Smartwatch in Einzelteile zu zerlegen.Abschließend wird zudem auch in diesem Jahr wieder der Wettbewerb "Innovation World Cup" seine Siger küren. Zu den Finalisten gehören in diesem Jahr neben BitBite die Startups COBI, FireCam und UpRight. Die Liste aller Finalisten gibt es bei InnovationWorldcup.com.
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