Samsung produziert schon den Prozessor für das nächste iPhone
Samsung hat gestern den Startschuss für die Fertigung von Prozessoren für Smartphones und Tablets im 14-Nanometer-Maßstab gegeben und damit mit Intel gleichgezogen. Als erste Kunde gilt Apple, denn die neuen Chips sollen bereits für das nächste iPhone gedacht sein, heißt es aus Asien.
Samsung selbst ließ nur verlauten, dass man jüngst die Fertigung von 14nm-SoCs mit FinFET-Technologie aufgenommen habe und diese sehr gut anläuft. Der Beginn der Produktion in der erneut verkleinerten Strukturbreite wurde von Samsung Semiconductor schon länger für das Ende des Jahres 2014 angekündigt. Mit der Umstellung auf den neuen Maßstab will Samsung sich einen Vorteil gegenüber dem weltweit größten Halbleitervertragsfertiger TSMC verschaffen.
Nach Angaben des koreanischen Portals ETNews ist dies auch gelungen, denn Samsung konnte Apple wieder als Kunden zurückgewinnen, wie es heißt. Demnach sollen die ersten derartigen Chips für die kommende Smartphone-Generation von Apple bestimmt sein. In dem Bericht ist davon die Rede, dass es sich um den neuen Apple A9 SoC handelt.
Der neue Chip wird angeblich zunächst nur in Samsungs Halbleiterwerk im texanischen Austin gefertigt, weil dort die Umstellung der Fertigungsanlagen auf die reduzierte Strukturbreite erfolgt sein soll. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll auch an einem zweiten Standort im koreanischen Giheung die Produktion anlaufen. Die Qualität soll bereits ein hohes Niveau erreicht haben, so dass wenig Ausschuss anfällt.
Apple habe Samsung deshalb schon jetzt mit der Fertigung des A9 beauftragt, weil das Unternehmen sehr früh Samples von guter Qualität liefern konnte und eine hohe Ausbeute erzielt, heißt es weiter. Ursprünglich hatte Apple sich weitestgehend von Samsung als Lieferanten für seine Prozessoren getrennt, was unter anderem auch auf die Patentstreitigkeiten der beiden Konzerne rund um das Design des iPhones und der angeblich durch Samsung geklauten Ideen zurückgeführt wurde.
Langfristig wird sich Samsung die Aufträge von Apple mit TSMC teilen müssen, denn der aus Taiwan stammende Halbleitergigant arbeitet bereits unter Hochdruck daran, seine Produktion im 16-Nanometer-Maßstab massentauglich zu machen. Weil Apple zig Millionen Chips fertigen lässt, sind die Aufträge des iPhone-Herstellers für die Halbleiterfirmen essentiell und dementsprechend hart umkämpft. Samsung war es nach dem Weggang von Apple zunächst kaum gelungen, andere Kunden für die riesigen freigewordenen Fertigungskapazitäten zu finden. Die Produktion wurde deshalb vorrübergehend sogar deutlich reduziert.
Nach Angaben des koreanischen Portals ETNews ist dies auch gelungen, denn Samsung konnte Apple wieder als Kunden zurückgewinnen, wie es heißt. Demnach sollen die ersten derartigen Chips für die kommende Smartphone-Generation von Apple bestimmt sein. In dem Bericht ist davon die Rede, dass es sich um den neuen Apple A9 SoC handelt.
Der neue Chip wird angeblich zunächst nur in Samsungs Halbleiterwerk im texanischen Austin gefertigt, weil dort die Umstellung der Fertigungsanlagen auf die reduzierte Strukturbreite erfolgt sein soll. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll auch an einem zweiten Standort im koreanischen Giheung die Produktion anlaufen. Die Qualität soll bereits ein hohes Niveau erreicht haben, so dass wenig Ausschuss anfällt.
Apple habe Samsung deshalb schon jetzt mit der Fertigung des A9 beauftragt, weil das Unternehmen sehr früh Samples von guter Qualität liefern konnte und eine hohe Ausbeute erzielt, heißt es weiter. Ursprünglich hatte Apple sich weitestgehend von Samsung als Lieferanten für seine Prozessoren getrennt, was unter anderem auch auf die Patentstreitigkeiten der beiden Konzerne rund um das Design des iPhones und der angeblich durch Samsung geklauten Ideen zurückgeführt wurde.
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