"Nicht massentauglich":
Swatch-Chef wettert gegen Apple Watch
Der Chef des Schweizer Uhren-Konzerns Swatch, Nick Hayek, hat keine Angst vor der Apple Watch, ganz im Gegenteil: Er meint, dass die Smartwatch nicht Massenmarkt-tauglich sei und wundert sich, warum die Kalifornier bei diesem (Nicht-)Trend überhaupt mitmachen.
Nick Hayek, der als Chef des Swatch-Konzerns auch zahlreiche Tochterunternehmen mit prominenten Namen wie Omega, Longines und Tissot führt, ist kein Freund von Smartwatches: Bereits Mitte September meinte er, dass diese Geräteklasse ein Reinfall sei und sich sein Unternehmen da raushalten werde.
Von Smartwatches erwartet er grundsätzlich keine Revolution, auch die Funktionen der Apple Watch findet er enttäuschend. Wirtschaftlich sieht er durch die "intelligenten Uhren" keine Bedrohung für seinen Konzern, Hayek meint sogar, dass diese Geräteklasse ein Segen für traditionelle Uhrenhersteller sein werde: "Meine Erwartung ist, dass viele dieser Kunden irgendwann eine richtige Uhr kaufen."
Im September hatte sich Hayek ähnlich kritisch zur Apple Watch geäußert: Damals schloss er beispielsweise aus der (immer noch) fehlenden Angabe zur Akkulaufzeit, dass sich die Kalifornier dem öffentlichen Druck gebeugt und ein unfertiges Produkt präsentiert hätten. Er vermutete zudem, dass das Gerät täglich aufgeladen werden müsse, was jedoch "nicht attraktiv" sei.
Bei Fitness-zentrierten Geräten für das Handgelenk hat Nick Hayek aber offenbar nicht ganz so große Zweifel, da er laut Handelsblatt für den nächsten Sommer die Veröffentlichung einer "Fitness-Swatch" angekündigt hat.
"Apple unter Druck"
Nun legte er in einem Interview mit dem Handelsblatt nach und meinte: "Unter Steve Jobs hätte es das nicht gegeben, dass Apple ein Produkt präsentiert, das noch gar nicht massentauglich ist", so Hayek. Der Swatch-CEO sagte weiter, dass die Smartwatch des kalifornischen Konzerns zeige, dass selbst "ein Gigant wie Apple" unter großem Druck stehe.Von Smartwatches erwartet er grundsätzlich keine Revolution, auch die Funktionen der Apple Watch findet er enttäuschend. Wirtschaftlich sieht er durch die "intelligenten Uhren" keine Bedrohung für seinen Konzern, Hayek meint sogar, dass diese Geräteklasse ein Segen für traditionelle Uhrenhersteller sein werde: "Meine Erwartung ist, dass viele dieser Kunden irgendwann eine richtige Uhr kaufen."
Im September hatte sich Hayek ähnlich kritisch zur Apple Watch geäußert: Damals schloss er beispielsweise aus der (immer noch) fehlenden Angabe zur Akkulaufzeit, dass sich die Kalifornier dem öffentlichen Druck gebeugt und ein unfertiges Produkt präsentiert hätten. Er vermutete zudem, dass das Gerät täglich aufgeladen werden müsse, was jedoch "nicht attraktiv" sei.
Bei Fitness-zentrierten Geräten für das Handgelenk hat Nick Hayek aber offenbar nicht ganz so große Zweifel, da er laut Handelsblatt für den nächsten Sommer die Veröffentlichung einer "Fitness-Swatch" angekündigt hat.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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