Funktionierende Apple Watch-Klone gibt es auf der CES schon ab 27$
Das hat Apple nun davon: Wenn das Unternehmen ein neues Produkt wie die Apple Watch zu früh der Öffentlichkeit präsentiert, sind die ersten Klone schon lange vor dem Verkaufsstart zu haben. Karissa Bell, eine Kollegin, die beim US-Magazin Mashable tätig ist, hat auf der Elektronikmesse CES bereits ein entsprechendes Gerät gekauft - für nur 27 Dollar.
Zu finden war das Produkt in einer kleineren Messehalle bei einem chinesischen Unternehmen namens Hyperdon aus Shenzhen. Diese bietet das Gerät schlicht unter dem Namen "Smart Watch" an. Das Display zeigt erst etwas an, wenn die Uhr aktiviert wird. Dann aber zeigen sich verschiedene Icons, die ziemlich direkt von Apple abgekupfert wurden.
Die Redakteurin hatte auch keine Probleme damit, ein Pairing zwischen der Smartwatch und ihrem iPhone 6 zu realisieren. Anschließend konnte sie Anrufe von der Uhr aus starten und Musik abspielen. Bei eingehenden Anrufen vibrierte es auch am Handgelenk. Aber auch verschiedene andere Funktionen sind vorhanden. So wurde ein Schrittzähler ausfindig gemacht, Stoppuhr und Wecker sind vorhanden und eine Funktion, die vor Verlust des Gerätes schützen soll.
Die Smartwatch kann auch eingehende Nachrichten anzeigen - wobei sich hier die chinesische Herkunft zeigt. So tauchten beispielsweise Mitteilungen auf dem Display auf, die bei dem in China populären Messenger WeChat eingingen. Damit dies funktioniert, muss allerdings eine entsprechende App aus einer nicht unbedingt vertrauenserweckenden Quelle heruntergeladen werden.
Nach Angaben des Anbieters soll die Akkulaufzeit bis zu 180 Stunden betragen, was allerdings noch nicht getestet wurde. Aufgeladen wird das Gerät über eine USB-Verbindung. Wie Bell berichtete, war das Kauferlebnis an dem Messestand etwas speziell. Die Frau, mit der die Redakteurin dort in Kontakt stand, wollte ausschließlich Bargeld akzeptieren und machte während der ganzen Zeit keine Anstalten, ihre Sonnenbrille abzunehmen. Als Bell Geld vom Geldautomaten geholt hatte, sollte das Produkt statt der erst angesagten 27 Dollar nun plötzlich 30 Dollar kosten.
Die Redakteurin hatte auch keine Probleme damit, ein Pairing zwischen der Smartwatch und ihrem iPhone 6 zu realisieren. Anschließend konnte sie Anrufe von der Uhr aus starten und Musik abspielen. Bei eingehenden Anrufen vibrierte es auch am Handgelenk. Aber auch verschiedene andere Funktionen sind vorhanden. So wurde ein Schrittzähler ausfindig gemacht, Stoppuhr und Wecker sind vorhanden und eine Funktion, die vor Verlust des Gerätes schützen soll.
Die Smartwatch kann auch eingehende Nachrichten anzeigen - wobei sich hier die chinesische Herkunft zeigt. So tauchten beispielsweise Mitteilungen auf dem Display auf, die bei dem in China populären Messenger WeChat eingingen. Damit dies funktioniert, muss allerdings eine entsprechende App aus einer nicht unbedingt vertrauenserweckenden Quelle heruntergeladen werden.
Nach Angaben des Anbieters soll die Akkulaufzeit bis zu 180 Stunden betragen, was allerdings noch nicht getestet wurde. Aufgeladen wird das Gerät über eine USB-Verbindung. Wie Bell berichtete, war das Kauferlebnis an dem Messestand etwas speziell. Die Frau, mit der die Redakteurin dort in Kontakt stand, wollte ausschließlich Bargeld akzeptieren und machte während der ganzen Zeit keine Anstalten, ihre Sonnenbrille abzunehmen. Als Bell Geld vom Geldautomaten geholt hatte, sollte das Produkt statt der erst angesagten 27 Dollar nun plötzlich 30 Dollar kosten.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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