Holpriger Start für Apple Pay in den USA mit doppelten Abbuchungen
Nach den ersten Tagen mit Apples neuem Bezahlsystem Apple Pay ziehen die ersten US-Medien ein Fazit zu der Neueinführung. Und das fällt nicht immer positiv aus: Die Tester stießen auf uninformierte Mitarbeiter, Probleme in Drittanbieter-Apps und Fehlbuchungen bei Banken.
Im Grunde verlief der Start von Apple Pay in den USA bislang zwar holprig, aber ohne ernstzunehmende Schwierigkeiten. Wie CNN Money berichtet, hatte die Bank of America Probleme mit den Abbuchungen und belastete Konten der Kunden doppelt. Ob das nur die Bank of America betrifft ist derzeit noch nicht klar. Aufgrund der Masse allein der Meldungen auf Twitter scheint das Problem aber nicht nur eine Minderheit getroffen zu haben.
Nun müssen die Kunden vorerst besser für alle Apple-Pay-Transaktionen ihre Kreditkartenbelastungen genau checken. Für alle betroffenen Kunden ist das überaus ärgerlich. Apple soll an einer Behebung des Problems arbeiten. Wie es genau zustande kam, ist noch nicht öffentlich bekannt. Laut einer Mitteilung der Bank of America hatte man bis gestern rund 1000 betroffenen Kunden.
Viel größer ist das Problem allerdings im lokalen Einzelhandel, der seine Mitarbeiter bislang noch nicht ausreichend geschult hat. Zahlreiche Berichte über unwissende Mitarbeiter und dementsprechend nachziehende Probleme bei der Bezahlung via iPhone gibt es bereits. Einige Händler scheinen dem System noch nicht zu vertrauen und lassen sich die Transaktionen zusätzlich per Unterschrift des Kunden bestätigen. Da das System nun erst am Montag gestartet ist, sind das nur typische Anlaufschwierigkeiten im Einzelhandel.
Die Instacart-App, die eigentlich den Lebensmitteleinkauf erleichtern soll, konnte aufgrund von Formatierungsfehlern die Bestellungen nicht abschließen. Trotz dieser Fehlermeldung wurde das Konto der Journalistin mehrfach belastet, die Bestellungen selbst sollen aber nicht geklappt haben. Eine ähnliche Erfahrung hatte Wood auch mit Uber. Dort gab es Schwierigkeiten bei der Authentifizierung, was ebenfalls zu Mehrfachbuchungen führte.
Insgesamt kam Molly Wood allerdings zu dem Fazit, dass Apple Pay bequem und frei von Problemen sei - was wohl vielmehr auf die Seite des Handlings mit dem iPhone selbst bezogen war, als auf ihre Erlebnisse beim Online-Shopping und im Einzelhandel.
Kein Problem der Bank - Apple arbeitet am Problem
Auf Nachfrage des Reporters, der bei Zahlung mit Apple Pay selbst doppelte Buchungen von der Bank of America bemerkte, verwies die Bank ihn an Apple. Es liege kein Problem auf Seiten der Bank vor, hieß es. Der Apple Support half dem CNN-Reporter zunächst aber auch nicht weiter - dort wurde er gebeten, sich an die Bank zu wenden. Erst ein weiteres Gespräch mit der Vermittlung zwischen allen Beteiligten soll dann zu einer Lösung geführt haben. Eigentlich sollte Apple Pay besonders einfach und sicher für den Kunden sein. Apples Software-Chef Eddy Cue hatte das System selbst in einem Supermarkt ausprobiert.Nun müssen die Kunden vorerst besser für alle Apple-Pay-Transaktionen ihre Kreditkartenbelastungen genau checken. Für alle betroffenen Kunden ist das überaus ärgerlich. Apple soll an einer Behebung des Problems arbeiten. Wie es genau zustande kam, ist noch nicht öffentlich bekannt. Laut einer Mitteilung der Bank of America hatte man bis gestern rund 1000 betroffenen Kunden.
Viel größer ist das Problem allerdings im lokalen Einzelhandel, der seine Mitarbeiter bislang noch nicht ausreichend geschult hat. Zahlreiche Berichte über unwissende Mitarbeiter und dementsprechend nachziehende Probleme bei der Bezahlung via iPhone gibt es bereits. Einige Händler scheinen dem System noch nicht zu vertrauen und lassen sich die Transaktionen zusätzlich per Unterschrift des Kunden bestätigen. Da das System nun erst am Montag gestartet ist, sind das nur typische Anlaufschwierigkeiten im Einzelhandel.
Apple-Pay-Integration in Apps
Ähnliche Startschwierigkeiten haben auch die App-Anbieter, die eine erste Apple-Pay-Integration für den Bezahlvorgang eingerichtet haben. Molly Wood von der New York Times konnte zwar im lokalen Einzelhandel selbst ohne größere Probleme (sie musste auch ihre Transaktionen per Unterschrift bestätigen) einkaufen, bei den Apps online stieß sie aber auf größere Hindernisse.Die Instacart-App, die eigentlich den Lebensmitteleinkauf erleichtern soll, konnte aufgrund von Formatierungsfehlern die Bestellungen nicht abschließen. Trotz dieser Fehlermeldung wurde das Konto der Journalistin mehrfach belastet, die Bestellungen selbst sollen aber nicht geklappt haben. Eine ähnliche Erfahrung hatte Wood auch mit Uber. Dort gab es Schwierigkeiten bei der Authentifizierung, was ebenfalls zu Mehrfachbuchungen führte.
Insgesamt kam Molly Wood allerdings zu dem Fazit, dass Apple Pay bequem und frei von Problemen sei - was wohl vielmehr auf die Seite des Handlings mit dem iPhone selbst bezogen war, als auf ihre Erlebnisse beim Online-Shopping und im Einzelhandel.
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