Edward Snowden & Guardian erhalten den Alternativen Nobelpreis
Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden wird in diesem Jahr mit dem so genannten alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Mit ihm gemeinsam erhält auch Alan Rusbridger, einer der wichtigsten Pressepartner des Whistleblowers, die Ehrung.
Als Alternativer Nobelpreis wird der "Right Livelihood Award" in der Rege bezeichnet. Im Gegensatz zum richtigen Nobelpreis ist dieser nicht mit einem Geldbetrag dotiert, genießt aber ebenfalls ein hohes Ansehen. Mit dem seit 1980 vergebenen Preis werden Personen geehrt, die sich mit den drängendsten Problemen unserer Zeit beschäftigen und hier gegen alle Widerstände nach Veränderung streben.
Nach dieser Definition ist Snowden sicherlich ein geeigneter Kandidat, um sich in die Reihe der 153 Personen und Organisationen zu stellen, die bisher ausgezeichnet wurden. Wie das Komitee zur Vergabe des Right Livelihood Awards mitteilte, habe dieser mit Mut und Kompetenz aufgezeigt, welches Ausmaß die staatliche Überwachung inzwischen genommen hat und damit ermöglicht zu erkennen, wie stark demokratische Prozesse und Grundrechte von den Geheimdiensten missachtet werden.
Snowden hatte es dafür in Kauf genommen, auf sein bisheriges Leben zu verzichten. Die von ihm aus dem Netz der NSA kopierten Unterlagen übergab er an die Presse, als er bereits nicht mehr in den USA weilte. Von Hongkong führte ihn sein Weg dann nach Russland, wo er seit längerer Zeit politisches Asyl genießt. Sein Heimatland will ihn hingegen wegen des Verrats von Geheimnissen vor Gericht stellen.
Eine zentrale Stellung in der Auswertung der Dokumente und der Berichterstattung nahm die britische Tageszeitung The Guardian ein. Auch diese hatte mit einigen Widerständen zu kämpfen. Besonders geriet dabei ein Fall in die Schlagzeilen, als britische Geheimdienst-Mitarbeiter die Redaktion unter massiven Druck setzten und zwangen, Festplatten und Notebooks zu zerstören, auf denen die Snowden-Unterlagen gespeichert waren.
Nach dieser Definition ist Snowden sicherlich ein geeigneter Kandidat, um sich in die Reihe der 153 Personen und Organisationen zu stellen, die bisher ausgezeichnet wurden. Wie das Komitee zur Vergabe des Right Livelihood Awards mitteilte, habe dieser mit Mut und Kompetenz aufgezeigt, welches Ausmaß die staatliche Überwachung inzwischen genommen hat und damit ermöglicht zu erkennen, wie stark demokratische Prozesse und Grundrechte von den Geheimdiensten missachtet werden.
Snowden hatte es dafür in Kauf genommen, auf sein bisheriges Leben zu verzichten. Die von ihm aus dem Netz der NSA kopierten Unterlagen übergab er an die Presse, als er bereits nicht mehr in den USA weilte. Von Hongkong führte ihn sein Weg dann nach Russland, wo er seit längerer Zeit politisches Asyl genießt. Sein Heimatland will ihn hingegen wegen des Verrats von Geheimnissen vor Gericht stellen.
Eine zentrale Stellung in der Auswertung der Dokumente und der Berichterstattung nahm die britische Tageszeitung The Guardian ein. Auch diese hatte mit einigen Widerständen zu kämpfen. Besonders geriet dabei ein Fall in die Schlagzeilen, als britische Geheimdienst-Mitarbeiter die Redaktion unter massiven Druck setzten und zwangen, Festplatten und Notebooks zu zerstören, auf denen die Snowden-Unterlagen gespeichert waren.
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