Digitalkameras: Markt für billige Geräte bricht zunehmend weg
Beim Kauf von Digitalkameras geht der Trend klar hin zu hochwertigeren Geräten. Denn die billigeren Kompaktkameras werden zunehmend links liegen gelassen, da immer mehr Verbraucher in ihren Smartphones ähnlich leistungsfähige Aufnahmesysteme bereits dabei haben.
Wie schnell die Entwicklung vonstatten geht, zeigt ein Blick auf die durchschnittlichen Preise beim Kamera-Kauf. Alle in Deutschland abgesetzten Geräte kosteten vor zwei Jahren im Mittel 237 Euro. Inzwischen ist der Durchschnittspreis bereits auf 276 Euro geklettert. Das sagen die aktuellen Daten des Marktforschungsinstituts GfK, die im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM erhoben wurden.
Insgesamt geht der Markt für Digitalkameras in Deutschland im Zuge dessen zurück: In diesem Jahr werden mit den Geräten voraussichtlich rund 1,3 Milliarden Euro umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies immerhin einem Minus um 10 Prozent. In absoluten Zahlen werden in diesem Jahr voraussichtlich 4,66 Millionen Digitalkameras verkauft, was einem Rückgang um 16 Prozent entspricht.
Dabei steigt der Anteil von Kameras, die über eine Netzwerkschnittstelle verfügen, spürbar an. Im ersten Halbjahr 2014 lag der Umsatzanteil entsprechender Geräte bei 39 Prozent. Ein halbes Jahr zuvor kamen diese beim Gesamtumsatz des Marktes gerade einmal auf einen Anteil von 19 Prozent.
"Immer mehr Verbraucher nutzen statt einer einfachen digitalen Kompaktkamera lieber die Fotofunktion ihres Smartphones", kommentierte BITKOM-Experte Timm Hoffmann die Entwicklung. "Digitale Spiegelreflex- und Systemkameras mit großen Bildsensoren und Wechselobjektiven bleiben aber weiterhin gefragt." Dabei sind Digitalkameras mehr und mehr internetfähig.
Nach früheren Untersuchungen macht quasi jeder Smartphone-Besitzer mit seinem Gerät auch Fotos. Auch für Videoaufnahmen werden Smartphones oft eingesetzt. Mehr als jeder zweite Smartphone-Nutzer (55 Prozent) nimmt bereits Filmclips auf.
Insgesamt geht der Markt für Digitalkameras in Deutschland im Zuge dessen zurück: In diesem Jahr werden mit den Geräten voraussichtlich rund 1,3 Milliarden Euro umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies immerhin einem Minus um 10 Prozent. In absoluten Zahlen werden in diesem Jahr voraussichtlich 4,66 Millionen Digitalkameras verkauft, was einem Rückgang um 16 Prozent entspricht.
Dabei steigt der Anteil von Kameras, die über eine Netzwerkschnittstelle verfügen, spürbar an. Im ersten Halbjahr 2014 lag der Umsatzanteil entsprechender Geräte bei 39 Prozent. Ein halbes Jahr zuvor kamen diese beim Gesamtumsatz des Marktes gerade einmal auf einen Anteil von 19 Prozent.
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Christian Kahle
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