Google bringt die ersten 4 Android Apps nativ auf Chromebooks
Google bringt die ersten Android-Apps auf Chrome OS. Den Start machen Duolingo, Evernote, Sight Words und Vine. Die Apps stehen nun als native Anwendungen für alle Nutzer eines Chromebook oder einer Chromebox zur Verfügung.
Google hatte zur diesjährigen Enwicklerkonferenz Google I/O im Juni die neue Möglichkeit vorgestellt. Entwickler können mithilfe des Tools App Runtime for Chrome ihre Apps als native Anwendungen für Chrome OS erstellen. Die App Runtime for Chrome ist noch im Beta-Stadium und aktuell vor allem Anwendungen vorbehalten, die keine großen hardwareseitigen Ressourcen benötigen, also in etwa einen leistungsfähigen Grafikchip voraussetzen. Aufwendige Spiele wird man vorerst nicht zu sehen bekommen.
Android-Chef Sundar Pichai, der auch für das Chrome OS zuständig ist, hatte zur Google I/O die Initiative gestartet, um Chrome-Nutzern eine Vielzahl an Apps über den Chrome Web Store anbieten zu können. Ziel ist es, die plattformübergreifende Nutzererfahrung zu verbessern, in dem man nicht nur auf die Web-Interfaces von Diensten wie Evernote, sondern auf speziell angepasste Apps zurückgreifen kann. Drei der vier nun erhältlichen Apps sind allerdings das Mustervorbild für ein gutes Web-Interface und auch im Webbrowser bestens nutzbar. Allerdings gehören sie auch zu den beliebtesten Anwendungen überhaupt und können daher von einer großen Nutzerschaft und von einem guten Entwicklerteam profitieren. Beides ist für den Start des neuen Systems vorteilhaft.
Google hat zudem ein Kontaktformular online gestellt, in dem jeder Anwender seine Wunsch-Apps eintragen kann, die er gern für Chrome OS sehen würde. Die Liste soll die Nachfrage nach bestimmten Apps messen, damit Google entsprechend handeln kann.
Weitere Entwickler können sich bewerben
Dazu ist es ein geschlossenes Programm. Google startete mit der Kooperation mit den vier ausgesuchten App-Anbietern von Duolingo, Evernote, Sight Words und Vine. Entwickler können sich nun bewerben, Google wird weitere zu dem Projekt einladen.Android-Chef Sundar Pichai, der auch für das Chrome OS zuständig ist, hatte zur Google I/O die Initiative gestartet, um Chrome-Nutzern eine Vielzahl an Apps über den Chrome Web Store anbieten zu können. Ziel ist es, die plattformübergreifende Nutzererfahrung zu verbessern, in dem man nicht nur auf die Web-Interfaces von Diensten wie Evernote, sondern auf speziell angepasste Apps zurückgreifen kann. Drei der vier nun erhältlichen Apps sind allerdings das Mustervorbild für ein gutes Web-Interface und auch im Webbrowser bestens nutzbar. Allerdings gehören sie auch zu den beliebtesten Anwendungen überhaupt und können daher von einer großen Nutzerschaft und von einem guten Entwicklerteam profitieren. Beides ist für den Start des neuen Systems vorteilhaft.
Kaum Arbeitsaufwand
Google preist das neuen System für die Entwickler als besonders effektiv an, da es kaum Arbeitsaufwand beziehungsweise technische Vorkenntnisse erfordere. Es müssten wenige Anpassungen gemacht werden. Zu Grunde liegt das neue Betriebssystem Android L, welches einfache Skalierungen für verschiedene Bildschirmgrößen von Haus aus anbietet. Dadurch benötigt es kaum weitere Arbeit um Android Apps für Chromebook anzupassen. Weitere Android-Apps sollten daher schon bald für Chrome OS zur Verfügung stehen.Google hat zudem ein Kontaktformular online gestellt, in dem jeder Anwender seine Wunsch-Apps eintragen kann, die er gern für Chrome OS sehen würde. Die Liste soll die Nachfrage nach bestimmten Apps messen, damit Google entsprechend handeln kann.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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