Déjà-vu: Microsoft wegen IE & Media-Player im Kreuzfeuer - in China
Bei der jüngst in China gestarteten ausführlichen Untersuchung von Microsofts Geschäftsgebaren geht es den Behörden zufolge vor allem darum, wie der Softwarekonzern seinen Browser Internet Explorer und den Windows Media Player verbreitet.
Laut einem Bericht des Wall Street Journal will die Aufsichtsbehörde für Industrie und Handel in China nun prüfen, wie die Verbreitung des Windows Media Player und des Internet Explorer realisiert wird. Dies dürfte vor allem die Bündelung der beiden Programme mit Windows betreffen, denn sie liegen dem Betriebssystem grundsätzlich ab Werk bei.
Der Softwarekonzern stehe unter dem Verdacht, nicht die nötigen Informationen zu Windows und Office und den "Problemen" beim Vertrieb des Internet Explorer und des Windows Media Player geliefert zu haben, hieß es vom Chef der Behörde. Genaue Informationen zu den Ermittlungen seiner Mitarbeiter nannte der Beamte jedoch nicht.
Microsoft ließ zu dem Thema bereits vor einigen Wochen verlauten, dass man bereit sei, in vollem Umfang mit den Behörden zu kooperieren, um die Bedenken der staatlichen Stellen schnell aus der Welt zu schaffen. Zuvor hatte die China State Administration for Industry and Commerce eine offizielle Untersuchung bekanntgegeben, nachdem im Juli rund 100 Mitarbeiter verschiedene Microsoft-Büros in China durchsucht hatten, um Beweismittel zu sammeln.
Wenig später suchten die Ermittler dann erneut die Microsoft-Niederlassungen in China auf, um mit Mitarbeitern zu sprechen, die sie bei ihrem ersten Besuch nicht angetroffen hatten. Die neuen Untersuchungen der chinesischen Behörden lassen Erinnerungen an frühere Wettbewerbverfahren in den USA und der EU wach werden.
Microsoft wurde im Rahmen der Ermittlungen der Behörden in den USA und der EU der Wettbewerbsverzerrung durch die Bündelung des Internet Explorer und des Media Players bezichtigt und musste letztlich nicht nur hunderte Millionen Euro teure Strafen zahlen, sondern auch spezielle Europa-Versionen seiner Betriebssysteme einführen, bei denen man einerseits den Media Player entfernte und andererseits die Browser von alternativen Herstellern zum Download anbietet, ohne den hauseigenen IE zum Standard-Browser zu machen.
Der Softwarekonzern stehe unter dem Verdacht, nicht die nötigen Informationen zu Windows und Office und den "Problemen" beim Vertrieb des Internet Explorer und des Windows Media Player geliefert zu haben, hieß es vom Chef der Behörde. Genaue Informationen zu den Ermittlungen seiner Mitarbeiter nannte der Beamte jedoch nicht.
Microsoft ließ zu dem Thema bereits vor einigen Wochen verlauten, dass man bereit sei, in vollem Umfang mit den Behörden zu kooperieren, um die Bedenken der staatlichen Stellen schnell aus der Welt zu schaffen. Zuvor hatte die China State Administration for Industry and Commerce eine offizielle Untersuchung bekanntgegeben, nachdem im Juli rund 100 Mitarbeiter verschiedene Microsoft-Büros in China durchsucht hatten, um Beweismittel zu sammeln.
Wenig später suchten die Ermittler dann erneut die Microsoft-Niederlassungen in China auf, um mit Mitarbeitern zu sprechen, die sie bei ihrem ersten Besuch nicht angetroffen hatten. Die neuen Untersuchungen der chinesischen Behörden lassen Erinnerungen an frühere Wettbewerbverfahren in den USA und der EU wach werden.
Microsoft wurde im Rahmen der Ermittlungen der Behörden in den USA und der EU der Wettbewerbsverzerrung durch die Bündelung des Internet Explorer und des Media Players bezichtigt und musste letztlich nicht nur hunderte Millionen Euro teure Strafen zahlen, sondern auch spezielle Europa-Versionen seiner Betriebssysteme einführen, bei denen man einerseits den Media Player entfernte und andererseits die Browser von alternativen Herstellern zum Download anbietet, ohne den hauseigenen IE zum Standard-Browser zu machen.
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