Apple schränkt Verwendung von zwei gefährlichen Chemikalien ein
Der US-Computerkonzern Apple hat die Verwendung von zwei potenziell höchst gesundheitsgefährdenden Chemikalien beim Zusammenbau seiner Smartphones und Tablets untersagt. Die Vertragsfertiger von Apple dürfen die Stoffe nun nicht mehr in der Produktion einsetzen.
Wie Apple gestern bekanntgab, dürfen die mit der Endmontage des Apple iPhone und des Apple iPad beauftragten Vertragsproduzenten künftig nicht auf die Verwendung von N-Hexan und Benzol zurückgreifen. Das Gleiche gilt auch für die Produktion aller anderen Apple-Produkte, also auch für iPods, Macs, MacBooks und diverse Zubehörerzeugnisse.
Apple verlangt von seinen Zulieferern außerdem, alle verwendeten Substanzen daraufhin zu prüfen, ob sie Benzol oder N-Hexan enthalten könnten - auch dann, wenn die beiden Chemikalien nicht ausdrücklich in der Liste der Inhaltsstoffe genannt werden. Zuvor hatte Apple als Reaktion auf eine Petition der Aktivistengruppen China Labor Watch und Green America mit einer umfangreichen Untersuchung der Verwendung von Chemikalien bei seinen Vertragspartnern reagiert.
Benzol gilt als krebsauslösend und kann bei nicht fachgerechter Verwendung zu Leukämie führen, während N-Hexan mit Nervenschäden in Verbindung gebracht wird. Die beiden Stoffe werden häufig in Lösungsmitteln verwendet, die man zur Reinigung von Elektronikgeräten und Fertigungsanlagen nutzt.
Ganz verzichtet Apple noch immer nicht auf die beiden Stoffe, denn man hat lediglich die Nutzung in der Endmontage untersagt. Während der frühen Produktionsphasen dürften die Zulieferer die Chemikalien zwar weiter einsetzen, doch Apple hat die maximal zulässigen Mengen reduziert, um einer Gesundheitsgefährdung der Mitarbeiter vorzubeugen.
Neben einer Reihe von Standorten in China betreffen die neuen Regelungen auch Werke in Brasilien, Irland und den US-Bundesstaaten Texas und Kalifornien. Neben Apple setzen auch zahllose andere Elektronikhersteller die beiden gesundheitsgefährdenden Stoffe in der Produktion ein. Umweltschützer und Menschenrechtler hoffen nun, dass Apples Vorbild auch andere Hersteller überzeugt, auf die Verwendung von Benzol und N-Hexan zu verzichten.
Apple verlangt von seinen Zulieferern außerdem, alle verwendeten Substanzen daraufhin zu prüfen, ob sie Benzol oder N-Hexan enthalten könnten - auch dann, wenn die beiden Chemikalien nicht ausdrücklich in der Liste der Inhaltsstoffe genannt werden. Zuvor hatte Apple als Reaktion auf eine Petition der Aktivistengruppen China Labor Watch und Green America mit einer umfangreichen Untersuchung der Verwendung von Chemikalien bei seinen Vertragspartnern reagiert.
Kein vollständiger Verzicht
Bei der über vier Monate durchgeführten Untersuchung wurden 22 Fertigungsstätten geprüft, um festzustellen, ob die an den Standorten tätigen rund 500.000 Arbeiter möglicherweise einer Gesundheitsgefährdung durch die beiden Stoffe ausgesetzt werden. An 18 Standorten fand man keine Hinweise auf die Verwendung der Chemikalien, während an vier weiteren Standorten zwar die Verwendung aber keine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte nachgewiesen werden konnten.Benzol gilt als krebsauslösend und kann bei nicht fachgerechter Verwendung zu Leukämie führen, während N-Hexan mit Nervenschäden in Verbindung gebracht wird. Die beiden Stoffe werden häufig in Lösungsmitteln verwendet, die man zur Reinigung von Elektronikgeräten und Fertigungsanlagen nutzt.
Ganz verzichtet Apple noch immer nicht auf die beiden Stoffe, denn man hat lediglich die Nutzung in der Endmontage untersagt. Während der frühen Produktionsphasen dürften die Zulieferer die Chemikalien zwar weiter einsetzen, doch Apple hat die maximal zulässigen Mengen reduziert, um einer Gesundheitsgefährdung der Mitarbeiter vorzubeugen.
Neben einer Reihe von Standorten in China betreffen die neuen Regelungen auch Werke in Brasilien, Irland und den US-Bundesstaaten Texas und Kalifornien. Neben Apple setzen auch zahllose andere Elektronikhersteller die beiden gesundheitsgefährdenden Stoffe in der Produktion ein. Umweltschützer und Menschenrechtler hoffen nun, dass Apples Vorbild auch andere Hersteller überzeugt, auf die Verwendung von Benzol und N-Hexan zu verzichten.
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