UK: Werbung auf 'Piraterie'-Sites wird durch Polizei-Banner ersetzt
In Großbritannien hat die Polizei damit begonnen, Banner auf Websites mit mutmaßlich illegal verbreiteten Inhalten zu schalten, die auf mögliche Urheberrechtsverletzungen aufmerksam machen sollen. Die "Werbung" der Polizei wird auf den betroffenen Seiten nun anstelle der vom Betreiber geschalteten kommerziellen Banner angezeigt.
Wie die BBC berichtet, hat die City of London Police begonnen, ihre Bannerwerbung auf Websites mit vermutlich illegalen Inhalten einzubetten. Die Polizei-Banner erscheinen anstelle der eigentlich vom Betreiber der Websites platzierten bezahlten Werbung und fordern die Besucher der Angebote auf, ihren Browser zu schließen.
Banner der Londoner Polizei auf einer bulgarischen Website für MP3-Downloads
Ziel der Aktion ist es unter anderem, den Betreibern von Websites mit unerlaubten Angeboten urheberrechtlich geschützter Inhalte das Geschäft mit Bannerwerbung zu vermiesen. Außerdem sollen die Banner dafür sorgen, dass die Websites noch weniger vertrauenswürdig erscheinen als es durch ihre zweifelhaften Inhalte ohnehin schon der Fall ist.
Weil keine Werbung von bekannten Marken oder Firmen mehr angezeigt wird, sollen die Websites so an Authentizität einbüßen, erklärte einer der Beamten des Police Intellectual Property Crime Unit der Londoner Polizei. Weil die Betreiber riesige Umsätze aus der Einbindung von Werbung erzielen, sei es wichtig, ihnen diese Einkommensquelle abzugraben.
Um ihr Vorhaben umzusetzen, will die Polizei eine Technologie nutzen, die normalerweise von großen Markenunternehmen verwendet wird, um die Ausspielung ihrer Anzeigen auf Seiten mit fragwürdigen Inhalten wie illegalen Kopien oder Pornografie zu verhindern. Weil die Betreiber der Websites mit illegalen Kopien wie die meisten Websites Netzwerke von Werbeanbietern nutzen, soll so anhand einer Inhaltsanalyse erkannt werden, welche Inhalte die jeweilige Seite anbietet.
Weder der Werbefilteranbieter, noch die Polizei schütten ihrerseits Geld an die Betreiber der betroffenen Webseiten aus. Weil die Polizei und der Filteranbieter mit Blocklisten arbeiten, warnen Beobachter davor, dass auch die Betreiber von legalen Websites Verluste befürchten müssen, wenn sie ohne eine ordnungsgemäße Prüfung auf einer der Sperrlisten für Werbeeinblendungen landen und ihre Seiten dadurch nur noch die Banner der Polizei anzeigen.
Die britischen Behörden versuchen den Betreibern von Websites mit illegalen Kopien von Filmen, TV-Serien und Musik schon seit langem das Leben schwer zu machen. Neben Blockaden auf Seiten der Zugangsanbieter, zu denen diese gesetzlich verpflichtet wurden, kommen weitere Abschreckungsmaßnahmen hinzu. Die neuen Polizei-Banner sind ein entsprechendes Beispiel.
Banner der Londoner Polizei auf einer bulgarischen Website für MP3-Downloads
Ziel der Aktion ist es unter anderem, den Betreibern von Websites mit unerlaubten Angeboten urheberrechtlich geschützter Inhalte das Geschäft mit Bannerwerbung zu vermiesen. Außerdem sollen die Banner dafür sorgen, dass die Websites noch weniger vertrauenswürdig erscheinen als es durch ihre zweifelhaften Inhalte ohnehin schon der Fall ist.
Weil keine Werbung von bekannten Marken oder Firmen mehr angezeigt wird, sollen die Websites so an Authentizität einbüßen, erklärte einer der Beamten des Police Intellectual Property Crime Unit der Londoner Polizei. Weil die Betreiber riesige Umsätze aus der Einbindung von Werbung erzielen, sei es wichtig, ihnen diese Einkommensquelle abzugraben.
Um ihr Vorhaben umzusetzen, will die Polizei eine Technologie nutzen, die normalerweise von großen Markenunternehmen verwendet wird, um die Ausspielung ihrer Anzeigen auf Seiten mit fragwürdigen Inhalten wie illegalen Kopien oder Pornografie zu verhindern. Weil die Betreiber der Websites mit illegalen Kopien wie die meisten Websites Netzwerke von Werbeanbietern nutzen, soll so anhand einer Inhaltsanalyse erkannt werden, welche Inhalte die jeweilige Seite anbietet.
Weder der Werbefilteranbieter, noch die Polizei schütten ihrerseits Geld an die Betreiber der betroffenen Webseiten aus. Weil die Polizei und der Filteranbieter mit Blocklisten arbeiten, warnen Beobachter davor, dass auch die Betreiber von legalen Websites Verluste befürchten müssen, wenn sie ohne eine ordnungsgemäße Prüfung auf einer der Sperrlisten für Werbeeinblendungen landen und ihre Seiten dadurch nur noch die Banner der Polizei anzeigen.
Die britischen Behörden versuchen den Betreibern von Websites mit illegalen Kopien von Filmen, TV-Serien und Musik schon seit langem das Leben schwer zu machen. Neben Blockaden auf Seiten der Zugangsanbieter, zu denen diese gesetzlich verpflichtet wurden, kommen weitere Abschreckungsmaßnahmen hinzu. Die neuen Polizei-Banner sind ein entsprechendes Beispiel.
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