Ungewohnte Unterstützung:
Autoren sprechen sich für Amazon aus
Der Online-Händler Amazon wird von vielen Verlagen als so etwas wie die Ausgeburt des Bösen gesehen, da sich das Unternehmen aus Seattle immer wieder mit den Buchkonzernen anlegt und diese zu Rabatten zwingen will. Auch von Autoren wird Amazon immer wieder kritisiert, das Unternehmen hat aber auch Fürsprecher.
Die schon seit Jahren schwellende Auseinandersetzung zwischen Amazon und Buchverlagen hat sich zuletzt intensiviert: In den USA hat der Versandhausriese die Bücher des international tätigen französischen Hauses Hachette teils aus dem Angebot genommen, da der Verlag nach Ansicht von Amazon nicht genügend hohe Preisnachlässe bei E-Books ermöglicht. Ähnliche Auseinandersetzungen und Vorwürfe von "Erpressung" gibt es auch in Deutschland.
Wie GeekWire berichtet, hat der Konzern aber auch so manchen Unterstützer: Eine Gruppe von Autoren, die zum Teil E-Books auf Amazon eigenveröffentlicht hat, sprach sich in einer Petition für das Modell des Unternehmens aus. Sie argumentieren vor allem, dass es wichtigere Leute gibt als die Buch-Industrie, nämlich die Leser selbst.
Man schreibt, dass man sich zwar gerne kurz halte würde, aber die Angelegenheit kompliziert sei. Man erläutert in etwa 4500 Wörtern, dass die vor allem in New York beheimateten Verlage ("New York Publishing") einst die Buch-Industrie kontrolliert hätten. Diese Konzerne entschieden, was man lesen durfte und welchen Autoren erlaubt wurde, Werke zu veröffentlichen. Aufgrund dieser Marktmacht hätten die Verlage die Preise hoch gehalten und gleichzeitig günstigere Formate unterdrückt.
Wie GeekWire berichtet, hat der Konzern aber auch so manchen Unterstützer: Eine Gruppe von Autoren, die zum Teil E-Books auf Amazon eigenveröffentlicht hat, sprach sich in einer Petition für das Modell des Unternehmens aus. Sie argumentieren vor allem, dass es wichtigere Leute gibt als die Buch-Industrie, nämlich die Leser selbst.
Man schreibt, dass man sich zwar gerne kurz halte würde, aber die Angelegenheit kompliziert sei. Man erläutert in etwa 4500 Wörtern, dass die vor allem in New York beheimateten Verlage ("New York Publishing") einst die Buch-Industrie kontrolliert hätten. Diese Konzerne entschieden, was man lesen durfte und welchen Autoren erlaubt wurde, Werke zu veröffentlichen. Aufgrund dieser Marktmacht hätten die Verlage die Preise hoch gehalten und gleichzeitig günstigere Formate unterdrückt.
"Größter Befreier seit Gutenberg"
Den Autoren hätten die Verlage so wenig wie nur möglich bezahlt, üblicherweise zwischen zwei und 12,5 Prozent des Listenpreises. Bei Amazon bekomme man hingegen zwischen 35 und 70 Prozent, ganz abgesehen vom Umstand, dass man überhaupt veröffentlichen darf, so die Initiatoren der Unterstützungspetition. Die Autoren-Gruppe ist deshalb der Ansicht, dass seit Johannes Gutenberg keiner mehr für die "Befreiung von Lesern und Autoren" gemacht habe als Amazon.
Thema:
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