Microsofts Smartwatch ist ein plattformunabhängiger Fitness-Tracker
Gerüchte um Microsofts Einstieg in den Markt für "Wearables", also Elektronikgeräte, die am Körper getragen werden, halten sich schon länger und wurden jüngst durch die Veröffentlichung eines Patents befeuert. Jetzt legt Microsoft-Spezialist Paul Thurrott nach und stellt klar, dass es sich zunächst eher um ein Fitness-Armband mit Smartphone-Anbindung handeln wird, als um eine Smartwatch.
Wie Thurrott unter Berufung auf seine meist bestens informierten Quellen berichtet, treffen die Spekulationen über Wearables von Microsoft durchaus zu. Es werde sich jedoch eher um ein im Stil des Samsung Gear Fit gehaltenes Gerät handeln, also eine Art Fitness-Armband, das auch in der Lage ist, Benachrichtigungen vom Smartphone des Nutzers anzuzeigen. Natürlich werde wohl auch die Zeit auf dem kleinen Display des Geräts zu sehen sein, der Formfaktor sei jedoch keine "Uhr", sondern ein Armband, heißt es.
Während der Formfaktor relativ traditionell ausfällt, soll das Fitness-Armband von Microsoft in Sachen Software plattformübergreifend kompatibel sein - was bisher kein anderer Hersteller anbieten könne. Samsungs Smartwatches der Gear-Serie funktionieren nur mit bestimmten Samsung-Geräten, Android Wear-basierte Geräte können sich nur mit jüngeren Android-Smartphones verbinden und Apples angeblich bald erscheinende sogenannte iWatch dürfte sich nur mit dem iPhone verbinden, so Thurrott. Microsofts Produkt sei jedoch mit Android, iOS und Windows Phone kompatibel.
Bei der Preisgestaltung will sich Microsoft angeblich an der Samsung Gear-Serie orientieren, die in Deutschland zwischen 170 und 200 Euro kostet. Die Einführung des Microsoft Smartbands soll im vierten Quartal zu erwarten sein, wobei der Verkauf dann angeblich auch rechtzeitig vor Weihnachten startet. Unklar sei noch, ob das Produkt unter der Marke von Nokia oder Microsoft erscheint und welchen Namen es trägt.
Während der Formfaktor relativ traditionell ausfällt, soll das Fitness-Armband von Microsoft in Sachen Software plattformübergreifend kompatibel sein - was bisher kein anderer Hersteller anbieten könne. Samsungs Smartwatches der Gear-Serie funktionieren nur mit bestimmten Samsung-Geräten, Android Wear-basierte Geräte können sich nur mit jüngeren Android-Smartphones verbinden und Apples angeblich bald erscheinende sogenannte iWatch dürfte sich nur mit dem iPhone verbinden, so Thurrott. Microsofts Produkt sei jedoch mit Android, iOS und Windows Phone kompatibel.
Fokus auf Fitness
Das Hauptaugenmerk liege nicht auf der Ausgabe von Benachrichtigungen vom Smartphone, auch wenn diese Funktionalität gegeben sein dürfte, sondern auf Fitness-Funktionen. Thurrott zufolge werden mehrere Sensoren genutzt, um Dinge wie Schrittzahl, Kalorienverbrauch, Herzfrequenz und ähnliches zu ermitteln, um die anfallenden Daten dann in Verbindung mit diversen Fitness-Apps auf Smartphones zugänglich zu machen. Microsoft selbst bietet unter anderem die Software Bing Health & Fitness und die Plattform Healthvault an, das Wearable-Device soll aber auch mit anderen Apps funktionieren.Bei der Preisgestaltung will sich Microsoft angeblich an der Samsung Gear-Serie orientieren, die in Deutschland zwischen 170 und 200 Euro kostet. Die Einführung des Microsoft Smartbands soll im vierten Quartal zu erwarten sein, wobei der Verkauf dann angeblich auch rechtzeitig vor Weihnachten startet. Unklar sei noch, ob das Produkt unter der Marke von Nokia oder Microsoft erscheint und welchen Namen es trägt.
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