Millionen-Strafe für Preisabsprache bei Media-Saturn Österreich
Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) in Österreich hat eine Millionenschwere Strafe gegen die Media-Saturn BeteiligungsgmbH ausgesprochen. Wie Heise berichtet, muss der österreichische Ableger von Europas größter Elektro-Handelskette Media-Saturn 1,2 Millionen Euro Strafe wegen illegaler Preisabsprachen zahlen. Das Urteil ist nun rechtskräftig.
Das eingeschaltete Kartellgericht sah es als bewiesen, dass Media-Saturn gemeinsam mit Pioneer Electronics und SSA Fluida sich der so genannten "vertikalen Preisabstimmungen mit Unternehmen der Elektronikindustrie" zwischen Oktober 2009 und Anfang 2013 in Österreich schuldig gemacht hat. Im Urteil hieß es, dass Media-Saturn "kartellrechtswidriger vertikaler Preisbindungen im Zusammenhang mit aufeinander abgestimmten Verhaltensweisen" nachgewiesen wurde. Konkret ging es um die Behinderung "des Absatzkanales Online Verkauf von Unterhaltungs- und Haushaltselektronik".
Ausgelöst wurden die Ermittlungen bereits 2011. Damals hatte die Wirtschaftsuniversität Wien eine Studie zum Online-Handel veröffentlicht. Dabei gaben 47,2% der befragten Online-Händler an, dass die Elektronikindustrie die Weiterverkaufspreise der Händler vorgibt. Eine Unterschreitungen des vorgegebenen Preises werde dann durch massive Druckausübung, unter anderem durch angedrohte Kündigung der Verträge, durch Lieferverweigerung und ähnliches durchgesetzt.
Demnach wurde aufgrund des Verdachts auf kartellrechtswidrige Preisabsprachen schließlich gegen fünf Unternehmen ermittelt.
Im Urteil müssen neben Media-Saturn (1,23 Millionen Euro Strafe) auch die Pioneer Electronics Deutschland GmbH rund 350.000 Euro sowie die SSA Fluidra Österreich GmbH 50.000 Euro zahlen.
Das Urteil ist rechtskräftig.
Wirtschaftsuniversität Wien löste Ermittlungen aus
Schon im vergangenen Jahr hatte das Kartellgericht eine ähnliche Strafe gegen Philips Austria verhängt. Damals wurde eine Geldbuße von 2,9 Millionen Euro veranschlagt.Ausgelöst wurden die Ermittlungen bereits 2011. Damals hatte die Wirtschaftsuniversität Wien eine Studie zum Online-Handel veröffentlicht. Dabei gaben 47,2% der befragten Online-Händler an, dass die Elektronikindustrie die Weiterverkaufspreise der Händler vorgibt. Eine Unterschreitungen des vorgegebenen Preises werde dann durch massive Druckausübung, unter anderem durch angedrohte Kündigung der Verträge, durch Lieferverweigerung und ähnliches durchgesetzt.
Demnach wurde aufgrund des Verdachts auf kartellrechtswidrige Preisabsprachen schließlich gegen fünf Unternehmen ermittelt.
Im Urteil müssen neben Media-Saturn (1,23 Millionen Euro Strafe) auch die Pioneer Electronics Deutschland GmbH rund 350.000 Euro sowie die SSA Fluidra Österreich GmbH 50.000 Euro zahlen.
Das Urteil ist rechtskräftig.
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Ceconomy Aktienkurs
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema Handel
- Navee UT5 Max: Starker E-Scooter für bergige Straßen im Test
- Playstation 5: Kaum zu haben - aber mit kleinen Tricks geht es doch
- Entdeckungstour: Überraschende Vielfalt im ersten Xiaomi-Store
- Super Bowl 2019: Hyundai strebt himmlische Kundenfreundlichkeit an
- eBays Kleinanzeigen bekommen von Facebook eine harte Konkurrenz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Apple Upgrade: Geräte-Leasing soll iPhone & Co in Speicherkrise bezahlbar machen
- Windows 11 Beta: Neues Startmenü und Touchpad-Gesten im Testlauf
- iOS 27 Beta: Code zeigt Apples geheime Pläne für ein Dual-Akku-iPhone
- FritzOS 8.26: Neues Update für die FritzBox behebt DSL-Fehler
- Heute letzte Chance: 100 GB im Telekom-Netz für nur 14,99 Euro
- Samsung Galaxy Watch 9 & Watch Ultra 2: Alle Details vorab
- Garmin Cirqa für 200 Euro: Neue Konkurrenz für Whoop und Fitbit Air
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen