AGB: Fans nennen Minecraft-Entwickler Mojang "schlimmer als EA"
Das schwedische Studio Mojang, das natürlich für den Klötzchen-Hit Minecraft bekannt ist, genoss bisher hohe Sympathiewerte, da man sich von einem Ein-Mann-Projekt zu einem erfolgreichen Indie-Studio entwickelt hat. Doch nun musste das schwedische Studio durch seinen ersten Fan-Aufreger durch.
Wie Eurogamer berichtet, begann die Debatte vor einigen Tagen auf Reddit: Dort teilte Erik Broes von Mojang mit, dass es ohne Erlaubnis von Mojang nicht erlaubt sei, "mit Minecraft Geld zu verdienen." Wer auf einem Server unterwegs sei, der sollte die gleiche Erfahrung haben können wie jeder andere Spieler, so Broes.
Markus Persson musste das Missverständnis nun in seinem (privaten) Blog aufgreifen und versucht, die Sache ein für alle Mal aufzuklären, außerdem hat Mojang eine FAQ zur "Server-Monetarisierung" veröffentlicht. Dort wird aufgezählt, was man verkaufen darf und was nicht. So ist es beispielsweise gestattet, "kosmetische" Gegenstände zu verkaufen, In-Game-Items, die das Spielgeschehen in irgendeiner Weise beeinflussen, darf man hingegen nicht anbieten.
Ein Missverständnis . . .
Markus Persson, besser bekannt unter seinem Spitznamen "Notch", muss sich derzeit mit einem Thema herumschlagen, das man eigentlich nur von den ganz großen Gaming-Unternehmen her kennt, nämlich - salopp formuliert - vermeintliche Geldgeilheit. Einige gingen sogar soweit, Mojang in eine Reihe mit Electronic Arts zu stellen, ja sogar als schlimmer als der Großpublisher zu bezeichnen (wobei EA mittlerweile alles daran setzt, um dieses Negativ-Image loszuwerden).Wie Eurogamer berichtet, begann die Debatte vor einigen Tagen auf Reddit: Dort teilte Erik Broes von Mojang mit, dass es ohne Erlaubnis von Mojang nicht erlaubt sei, "mit Minecraft Geld zu verdienen." Wer auf einem Server unterwegs sei, der sollte die gleiche Erfahrung haben können wie jeder andere Spieler, so Broes.
. . .und seine Folgen
Daraus schlossen die Reddit-Mitglieder, dass damit alle Server geächtet werden, die für den Zugang Geld verlangen. Wie Eurogamer schreibt, gab es auf dem Papier so etwas schon immer, die Regelung wurde von den Schweden aber nicht durchgesetzt. Die neuen AGB sollen vielmehr den Verkauf von spielbeeinflussenden Funktionen unterbinden, wie Persson auch wenig später per Twitter betonte.Markus Persson musste das Missverständnis nun in seinem (privaten) Blog aufgreifen und versucht, die Sache ein für alle Mal aufzuklären, außerdem hat Mojang eine FAQ zur "Server-Monetarisierung" veröffentlicht. Dort wird aufgezählt, was man verkaufen darf und was nicht. So ist es beispielsweise gestattet, "kosmetische" Gegenstände zu verkaufen, In-Game-Items, die das Spielgeschehen in irgendeiner Weise beeinflussen, darf man hingegen nicht anbieten.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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