Snowden: NSA rühmt sich mit Erfolgen der deutschen Standorte
Ende Mai wurde der Vorwurf öffentlich, dass die deutschen Steuerzahler unwissentlich die Überwachungsmaßnahmen des US-Geheimdienstes NSA mitfinanzieren. Nun legt der Spiegel mit einem weiteren Bericht nach, der die tiefe Verstrickung von BND und NSA aufzeigen soll.
Die neu aufgetauchten Dokumente sollen laut Spiegel Online" aus dem Datenschatz von Whistleblower Edward Snowden stammen. Diese Dokumente untermauern in Teilen die Vorwürfe, der deutsche Staat habe die Machenschaften der NSA auf deutschen Boden unterstützt. Dabei geht es nun nicht mehr nur um die Finanzierungskosten der NSA-Bauten, sondern auch um direkte Zusammenarbeit und damit um die Mitarbeiter. So heißt es unter anderem, die NSA habe sich 2003 dazu entschlossen, die Mitarbeiter in Deutschland aufzustocken. Zunächst ging es um die Observierung von Terrorgruppen in Nordafrika.
Schon 2005 hatte die erweiterte Gruppe erste Erfolge vorzuweisen - laut Spiegel wurden "Dank deutscher Erkenntnisse die Festnahmen und Tötungen von über 40 Terroristen ermöglicht".
Dabei arbeitete die NSA aber nicht allein auf deutschem Boden. In Deutschland sollen über die Jahren mehr als 200 US-Agenten mit Diplomatenstatus akkreditiert worden sein. Diese Agenten arbeiteten den neuen Veröffentlichungen zufolge unter anderem im bayerischen Bad Aibling zusammen mit dem BND.
Wie heise mit Vermerk auf den Originalbericht schreibt, wurden dabei auch deutsche Staatsbürger überwacht. Dazu soll es einen als streng geheim eingestuften Vertrag gegeben haben, der die Überwachung auf deutschem Boden legitimierte.
BND und NSA arbeiteten demnach in Bad Aibling gemeinsam an den Fällen. Wie Heise weiter schreibt, hat der BND die Zusammenarbeit indirekt gegenüber Spiegel bestätigt. Die dort angesiedelten Analyseeinheiten sollen aber 2011 und 2012 aufgelöst worden sein. Zu weiteren deutschen Standorten beziehungsweise zu weiteren gemeinsamen Überwachungszentren weiß man aktuell nicht viel.
Weitere Einzelheiten gibt es im neuen Spiegel zu lesen, der bereits online erhältlich und ab morgen an den Kiosken zu haben sein wird.
Die neu aufgetauchten Dokumente sollen laut Spiegel Online" aus dem Datenschatz von Whistleblower Edward Snowden stammen. Diese Dokumente untermauern in Teilen die Vorwürfe, der deutsche Staat habe die Machenschaften der NSA auf deutschen Boden unterstützt. Dabei geht es nun nicht mehr nur um die Finanzierungskosten der NSA-Bauten, sondern auch um direkte Zusammenarbeit und damit um die Mitarbeiter. So heißt es unter anderem, die NSA habe sich 2003 dazu entschlossen, die Mitarbeiter in Deutschland aufzustocken. Zunächst ging es um die Observierung von Terrorgruppen in Nordafrika.
Schon 2005 hatte die erweiterte Gruppe erste Erfolge vorzuweisen - laut Spiegel wurden "Dank deutscher Erkenntnisse die Festnahmen und Tötungen von über 40 Terroristen ermöglicht".
Dabei arbeitete die NSA aber nicht allein auf deutschem Boden. In Deutschland sollen über die Jahren mehr als 200 US-Agenten mit Diplomatenstatus akkreditiert worden sein. Diese Agenten arbeiteten den neuen Veröffentlichungen zufolge unter anderem im bayerischen Bad Aibling zusammen mit dem BND.
Wie heise mit Vermerk auf den Originalbericht schreibt, wurden dabei auch deutsche Staatsbürger überwacht. Dazu soll es einen als streng geheim eingestuften Vertrag gegeben haben, der die Überwachung auf deutschem Boden legitimierte.
BND und NSA arbeiteten demnach in Bad Aibling gemeinsam an den Fällen. Wie Heise weiter schreibt, hat der BND die Zusammenarbeit indirekt gegenüber Spiegel bestätigt. Die dort angesiedelten Analyseeinheiten sollen aber 2011 und 2012 aufgelöst worden sein. Zu weiteren deutschen Standorten beziehungsweise zu weiteren gemeinsamen Überwachungszentren weiß man aktuell nicht viel.
Weitere Einzelheiten gibt es im neuen Spiegel zu lesen, der bereits online erhältlich und ab morgen an den Kiosken zu haben sein wird.
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