Nokia schafft Übertragung von 3,78 Gbit/s über das LTE-Netz
Die Ingenieure Nokias haben es in Zusammenarbeit mit dem südkoreanischen Netzbetreiber SK Telecom geschafft, auf Basis der Mobilfunk-Technologie LTE eine Datenübertragung mit einer Bandbreite von 3,78 Gigabit pro Sekunde zu realisieren.
Dafür wurden ähnlich wie bei einer Kanalbündelung Verbindungen auf zehn verschiedenen Bereichen des zur Verfügung stehenden Spektrums zusammengeschaltet. Insgesamt stand für die Übertragung so ein 200 Megahertz breites Band zur Verfügung, teilten die Unternehmen mit.
Seitens der eingesetzten Technologie griff man dabei auf die bereits im Praxiseinsatz befindliche Flexi Multiradio 10 Base Station als Sendeanlage zurück. Ein Software-Update sorgte dafür, dass diese bei Bedarf beginnt, für Verbindungen zu einem einzelnen eingebuchten Endgerät ein größeres Funkspektrum zusammenzuschalten. Damit erreichte man letztlich die doppelte Leistung dessen, was hinsichtlich dieser Methode in den von der 3GPP standardisierten LTE-Spezifikation enthalten ist.
Die Ergebnisse der Entwicklungsarbeit will Nokia demnächst seinen Netzwerkkunden in aller Welt zur Verfügung stellen. Diese sollen auf Basis dessen spezielle Anwendungen vermarkten können, die über den herkömmlichen Mobilfunk, wie er für die Endnutzer zur Verfügung gestellt wird, hinaus gehen.
Seitens der eingesetzten Technologie griff man dabei auf die bereits im Praxiseinsatz befindliche Flexi Multiradio 10 Base Station als Sendeanlage zurück. Ein Software-Update sorgte dafür, dass diese bei Bedarf beginnt, für Verbindungen zu einem einzelnen eingebuchten Endgerät ein größeres Funkspektrum zusammenzuschalten. Damit erreichte man letztlich die doppelte Leistung dessen, was hinsichtlich dieser Methode in den von der 3GPP standardisierten LTE-Spezifikation enthalten ist.
Die Ergebnisse der Entwicklungsarbeit will Nokia demnächst seinen Netzwerkkunden in aller Welt zur Verfügung stellen. Diese sollen auf Basis dessen spezielle Anwendungen vermarkten können, die über den herkömmlichen Mobilfunk, wie er für die Endnutzer zur Verfügung gestellt wird, hinaus gehen.
Volle Power für Spezialanwendungen
Hier geht es beispielsweise um Spezialdienste für Videoübertragungen, die das LTE-Netz verwenden. Hier wäre es beispielsweise möglich, für Live-Schaltungen hochauflösende Streams mit der größtmöglichen Bandbreite über das Mobilfunknetz zu übertragen. Der Downstream könnte in diesem Fall quasi komplett abgeschaltet werden, um die größtmögliche Leistung in einer Richtung bereitstellen zu können. Dies könnte insbesondere kleineren Firmen, die beispielsweise nicht an einen großen Fernseh-Konzern angebunden sind, günstigere Übertragunsmöglichkeiten eröffnen, als der klassische Satelliten-Uplink.
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