Killswitch für Smartphones kommt ab nächstem Jahr
Die Hersteller von Smartphones wollen ihre Produkte zukünftig mit einem so genannten Kill-Switch ausstatten, mit dem es möglich sein soll, die Geräte aus der Entfernung komplett stillzulegen.
Entsprechende Forderungen gibt es von verschiedenen Seiten schon länger. Damit wird die Hoffnung verbunden, den Diebstahl vom Smartphones sehr unattraktiv zu machen. Denn wenn ein entwendetes Gerät stillgelegt wird, hat der Täter überhaupt keinen Nutzen mehr von ihm. So sollen die derzeit noch recht hohen Fallzahlen reduziert werden.
Die Mobilfunk-Industrie hielt sich in der Angelegenheit bisher allerdings noch zurück. Zwar gibt es in den meisten Geräten inzwischen verschiedene Sicherheits-Technologien, die bei einem Diebstahl hilfreich sein sollen und beispielsweise die enthaltenen Daten löschen, doch mit etwas Können hat der Dieb weiterhin Nutzen von der Hardware - wenn auch nicht in allen Mobilfunknetzen, da auch deren Betreiber gemeldete Seriennummern teils aussperren.
Über die genaue technische Umsetzung wird allerdings noch zu diskutieren sein. Denn letztlich muss gewährleistet werden, dass nur der Nutzer selbst die Sperrung veranlassen kann. Ansonsten würde sich Angreifern ein neues Betätigungsfeld eröffnen. So wird eine vollständige Stilllegung vermutlich nicht einfach über den Account des Anwenders beim Hersteller möglich sein, sondern nur in Zusammenarbeit mit dem technischen Service. Konkretes gibt es allerdings noch nicht.
Lob erhielt die Branche für ihre Entscheidung unter anderem von Strafverfolgungsbehörden. Denn diese verzeichnen immer weiter steigende Fallzahlen von Raub-Delikten, bei denen es die Täter auf die Smartphones der Opfer abgesehen haben.
Die Mobilfunk-Industrie hielt sich in der Angelegenheit bisher allerdings noch zurück. Zwar gibt es in den meisten Geräten inzwischen verschiedene Sicherheits-Technologien, die bei einem Diebstahl hilfreich sein sollen und beispielsweise die enthaltenen Daten löschen, doch mit etwas Können hat der Dieb weiterhin Nutzen von der Hardware - wenn auch nicht in allen Mobilfunknetzen, da auch deren Betreiber gemeldete Seriennummern teils aussperren.
Die CTIA bewegt sich
Der größte Branchenverband der Smartphone-Hersteller, die CTIA, hat nun allerdings angekündigt, das man sich intern auf die Integration von Kill-Switches in die Geräte verständigt habe. Dieser soll in allen neuen Modellen, die ab dem kommenden Jahr auf den Markt kommen, ein Standard-Feature sein. In der CTIA sind mit Apple und Samsung unter anderem die größten Smartphone-Hersteller Mitglied.Über die genaue technische Umsetzung wird allerdings noch zu diskutieren sein. Denn letztlich muss gewährleistet werden, dass nur der Nutzer selbst die Sperrung veranlassen kann. Ansonsten würde sich Angreifern ein neues Betätigungsfeld eröffnen. So wird eine vollständige Stilllegung vermutlich nicht einfach über den Account des Anwenders beim Hersteller möglich sein, sondern nur in Zusammenarbeit mit dem technischen Service. Konkretes gibt es allerdings noch nicht.
Lob erhielt die Branche für ihre Entscheidung unter anderem von Strafverfolgungsbehörden. Denn diese verzeichnen immer weiter steigende Fallzahlen von Raub-Delikten, bei denen es die Täter auf die Smartphones der Opfer abgesehen haben.
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