Browser verliert auf Smartphones die Bedeutung
Auf mobilen Endgeräten sind die Apps, mit denen Nutzer Zugang zu verschiedenen Online-Diensten erhalten, gegenüber der mobilen Webseite klar im Vorteil, was die Aufmerksamkeit durch die Nutzer angeht.
Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Marktforscher von ABI Research auf Grundlage von Daten, die von Januar bis März dieses Jahres erhoben wurden. Dabei zeigte sich vor allem eines: Während auf dem herkömmlichen PC immer mehr Anwendungen in den Browser übergingen und diesen zur zentralen Anwendung auf dem Gerät machten, ist er auf dem Smartphone nur eine App von vielen.
Betrachtet man, welche Apps von den Nutzern verwendet werden, zeichnet sich ein klares Bild: Hier tauchen vor allem solche auf, mit denen auf Social Media-Dienste zugegriffen wird - also Facebook, Twitter und Youtube. Einen sehr großen Teil nehmen auch Spiele ein, die im Smartphone-Browser eher nicht in der gleichen Güte umgesetzt werden können. Aber auch für die Nutzung von Entertainment-Angeboten greifen die Nutzer lieber zur App. Infografik: Dienste-Nutzung auf Smartphones
So lässt sich sagen, dass vor allem häufig genutzte Dienste gar nicht mehr im Browser besucht, sondern als schnell zugängliche und optimierte App eingerichtet werden. Zum Browser greifen die Nutzer hingegen eher, wenn es um Informationen von Angeboten geht, die nicht regelmäßig benötigt werden. Mit 7 Prozent die Hälfte der Browser-Nutzungszeit entfällt dabei auf Apples Safari und nur 5 Prozent auf einen Google-Browser. Hier bestätigt sich eine Erkenntnis aus anderen Studien, wonach iOS-Nutzer viel intensiver mit ihrem Gerät arbeiten, als die Anhänger des eigentlich viel weiter verbreiteten Android.
Browser-Anteil nimmt eher ab
So zeigte die Analyse unter Nutzern aus den USA, dass die Zeit, die Anwender täglich aktiv mit ihren mobilen Geräten verbringen, binnen der letzten zwölf Monate von 2:38 Stunden auf 2:42 Stunden angewachsen ist. Dabei werden immerhin 2:19 Stunden beziehungsweise 86 Prozent der Zeit mit verschiedenen Apps verbracht, während der Browser nur einen Anteil von 22 Minuten oder 14 Prozent einnimmt. Dieser Wert ist binnen des letzten Jahres sogar gesunken.Betrachtet man, welche Apps von den Nutzern verwendet werden, zeichnet sich ein klares Bild: Hier tauchen vor allem solche auf, mit denen auf Social Media-Dienste zugegriffen wird - also Facebook, Twitter und Youtube. Einen sehr großen Teil nehmen auch Spiele ein, die im Smartphone-Browser eher nicht in der gleichen Güte umgesetzt werden können. Aber auch für die Nutzung von Entertainment-Angeboten greifen die Nutzer lieber zur App. Infografik: Dienste-Nutzung auf Smartphones
So lässt sich sagen, dass vor allem häufig genutzte Dienste gar nicht mehr im Browser besucht, sondern als schnell zugängliche und optimierte App eingerichtet werden. Zum Browser greifen die Nutzer hingegen eher, wenn es um Informationen von Angeboten geht, die nicht regelmäßig benötigt werden. Mit 7 Prozent die Hälfte der Browser-Nutzungszeit entfällt dabei auf Apples Safari und nur 5 Prozent auf einen Google-Browser. Hier bestätigt sich eine Erkenntnis aus anderen Studien, wonach iOS-Nutzer viel intensiver mit ihrem Gerät arbeiten, als die Anhänger des eigentlich viel weiter verbreiteten Android.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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