Sony Digital Paper:
E-Ink-Reader für 1100 Dollar
Schon der Preis macht es ganz deutlich: Mit dem jetzt vorgestellten Digital Paper richtet sich Sony an professionelle Anwender, die mit viel Papierkram zu tun haben - und nicht davor zurückschrecken, 1100 Dollar für einen E-Ink-Reader zu bezahlen.
Digital Paper: Sonys Papier-Alternative zum Luxus-Preis
Hinter diesem Marketingbegriff steckt das Gerät DPTS1, das als eines der Ersten ein E-Ink-Display mit einer Diagonale von 13,3-Zoll bieten wird. Wie Sony in der Vorstellung des XXL-Readers betont, können Nutzer damit eine ganze DIN-A4-Seite auf dem Bildschirm darstellen, "ohne zoomen zu müssen".
Um dem natürlichen Vorbild näher zu kommen, können auch auf Sonys E-Ink-Alternative handschriftliche Notizen gemacht werden. Dafür hängt an jedem DPTS1 ein induktiver Stylus in einer kleinen Schlaufe. Der soll es unter anderem auch erlauben, bestimmte Bereiche in Dokumenten auszuwählen und dann zu bearbeiten.
Wie auch schon in den Vorserienmodellen unterstützt der XXL-Reader beim Verkaufsstart dabei vorerst nur PDF-Dokumente. Ob Sony auch weitere Formate aufs digitale Papier bringen will, ist noch nicht bekannt.
Genauso schweigt sich der Konzern darüber aus, was im Inneren des DPTS1 für Rechenleistung sorgen darf. Soviel ist zumindest klar: Daten finden entweder im 4 GB großen internen Speicher Platz, oder werden auf SD-Karten hinterlegt.
Ob Sony mit diesen Werten genug von dem 1100-Dollar-Preisschild ablenken kann, wird sich in gut zwei Monaten zunächst in den USA zeigen. Von einem möglichen Deutschlandstart ist auf der eigens eingerichteten Digital-Paper-Homepage bisher noch nichts zu lesen.
Weg mit dem Papier
Auch wenn sich unser Alltag mittlerweile in vieler Hinsicht digital abspielt, hat so ziemlich jeder neben Smartphones und Tablets täglich auch Papier in die Hand. Sony will jetzt vor allem Business-Kunden mit einem Rezept gegen große Papierstapel versorgen. Ab Mai bietet das Unternehmen "Digital Paper" zum Verkauf an.
Digital Paper: Sonys Papier-Alternative zum Luxus-Preis
Hinter diesem Marketingbegriff steckt das Gerät DPTS1, das als eines der Ersten ein E-Ink-Display mit einer Diagonale von 13,3-Zoll bieten wird. Wie Sony in der Vorstellung des XXL-Readers betont, können Nutzer damit eine ganze DIN-A4-Seite auf dem Bildschirm darstellen, "ohne zoomen zu müssen".
Biegsamer E-Ink-Riese
Das E-Ink-Panel bietet im Hochformat eine Auflösung von 1200 x 1600 Bildpunkten und kann 16 Graustufen darstellen. Dazu soll das Display bis zu einem gewissen Grad biegsam sein. Wie flexibel das digitale Papier aber wirklich ist, wollte Sony bisher nicht demonstrieren.Um dem natürlichen Vorbild näher zu kommen, können auch auf Sonys E-Ink-Alternative handschriftliche Notizen gemacht werden. Dafür hängt an jedem DPTS1 ein induktiver Stylus in einer kleinen Schlaufe. Der soll es unter anderem auch erlauben, bestimmte Bereiche in Dokumenten auszuwählen und dann zu bearbeiten.
Wie auch schon in den Vorserienmodellen unterstützt der XXL-Reader beim Verkaufsstart dabei vorerst nur PDF-Dokumente. Ob Sony auch weitere Formate aufs digitale Papier bringen will, ist noch nicht bekannt.
Genauso schweigt sich der Konzern darüber aus, was im Inneren des DPTS1 für Rechenleistung sorgen darf. Soviel ist zumindest klar: Daten finden entweder im 4 GB großen internen Speicher Platz, oder werden auf SD-Karten hinterlegt.
Verkaufsargumente: Ausdauer und Größe
Neben der sicher ganz praktischen Darstellung ganzer Seiten bietet das DPTS1 vor allem zwei weitere Argumente, die den hohen Verkaufspreis rechtfertigen sollen. So kann Sonys Riesen-Reader mit aktivem WLAN-Anschluss zwei Wochen ohne Steckdose auskommen. Dazu ist das Gerät mit 6,7 Millimetern ungefähr so dünn wie "ein 30-seitiger Papierstapel" und nur 360 Gramm schwer.Ob Sony mit diesen Werten genug von dem 1100-Dollar-Preisschild ablenken kann, wird sich in gut zwei Monaten zunächst in den USA zeigen. Von einem möglichen Deutschlandstart ist auf der eigens eingerichteten Digital-Paper-Homepage bisher noch nichts zu lesen.
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