Eine Mio. Nokia-X-Vorbestellungen oder doch nicht?
Ende vergangener Woche teilte Nokia über das chinesische Twitter-Pendent Weibo mit, dass man in China beim Android-(Fork-)Modell Nokia X bereits auf eine Million Vorbestellungen kommt. Doch daran gibt es nun Zweifel.
Die Ende Februar vorgestellten Nokia-X-Geräte, die die ersten des finnischen Herstellers sind, die auf Basis einer (stark modifizierten) Android-Version laufen, sind vor allem für "aufstrebende Märkte" gedacht. Und am vergangenen Freitag schrieb der bald zu Microsoft gehörende Hersteller auf Weibo, dass das Gerät auch ein Hit sein soll und man bereits mehr als eine Million "Vorbestellungen" verzeichnen könne.
Doch es gibt nun einige Zweifel, ob das nicht etwas zu (bzw. sehr) optimistisch formuliert war. Denn die angeblichen Vorbestellungen, die beim chinesischen Händler JD.com eingegangen sein sollen, dürften nicht viel mehr als so etwas wie Interessensbekundungen sein.
Denn auf JD.com musste man sich lediglich mit seinem Konto einloggen und auf einen "Pre-Order"-Knopf drücken, wie das Blog LiveSide schreibt. Sonstige Angaben, vor allem zur Bezahlvariante, waren dort nicht nötig. Somit waren die "Vorbestellungen" alles andere als verbindlich.
Hinzu kommt, dass auch ein weiterer Faktor die Zahl auf eine Million hochgetrieben hat: JD.com hatte nämlich ein Gewinnspiel auf seiner Seite, bei dem man bei einer Nokia-X-"Vorbestellung" ein Gerät dieser Art gewinnen konnte. Das galt für alle drei angebotenen Farbvarianten des Android-Smartphones, sodass man sich für alle Gerätversionen voranmelden und damit die Gewinnchancen auch verdreifachen konnte. Wie erwähnt gab es aber keine Verpflichtung, das Nokia X später auch tatsächlich kaufen zu müssen.
Nokia verlangt in China für das Gerät 599 Yuan, das sind umgerechnet 70 Euro. Das ist zweifellos auch für China ein interessanter Preis, da die meisten Einsteigergeräte vor Ort etwas mehr kosten. Es ist also vorstellbar, dass das Nokia X ein Erfolg wird, ob es der Riesenerfolg wird, von dem Nokia träumt, ist jedoch eine andere Sache.
Siehe auch: Nokia X, X+ & XL Android-Smartphones vorgestellt
Doch es gibt nun einige Zweifel, ob das nicht etwas zu (bzw. sehr) optimistisch formuliert war. Denn die angeblichen Vorbestellungen, die beim chinesischen Händler JD.com eingegangen sein sollen, dürften nicht viel mehr als so etwas wie Interessensbekundungen sein.
Denn auf JD.com musste man sich lediglich mit seinem Konto einloggen und auf einen "Pre-Order"-Knopf drücken, wie das Blog LiveSide schreibt. Sonstige Angaben, vor allem zur Bezahlvariante, waren dort nicht nötig. Somit waren die "Vorbestellungen" alles andere als verbindlich.
Hinzu kommt, dass auch ein weiterer Faktor die Zahl auf eine Million hochgetrieben hat: JD.com hatte nämlich ein Gewinnspiel auf seiner Seite, bei dem man bei einer Nokia-X-"Vorbestellung" ein Gerät dieser Art gewinnen konnte. Das galt für alle drei angebotenen Farbvarianten des Android-Smartphones, sodass man sich für alle Gerätversionen voranmelden und damit die Gewinnchancen auch verdreifachen konnte. Wie erwähnt gab es aber keine Verpflichtung, das Nokia X später auch tatsächlich kaufen zu müssen.
Nokia verlangt in China für das Gerät 599 Yuan, das sind umgerechnet 70 Euro. Das ist zweifellos auch für China ein interessanter Preis, da die meisten Einsteigergeräte vor Ort etwas mehr kosten. Es ist also vorstellbar, dass das Nokia X ein Erfolg wird, ob es der Riesenerfolg wird, von dem Nokia träumt, ist jedoch eine andere Sache.
Siehe auch: Nokia X, X+ & XL Android-Smartphones vorgestellt
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