EU: Große Probleme beim Zugang zu Inhalten
Die Verfügbarkeit eines Internet-Zugangs bedeutet auch in der EU noch lange nicht, dass jeder Nutzer in der EU auch frei auf die online angebotenen Inhalte und Dienste zugreifen kann.
Das Ausmaß dessen zeigt eine aktuelle Untersuchung im Auftrag der EU-Kommission. Demnach haben immerhin 24 Prozent der Internet-Nutzer in Europa die Erfahrung gemacht, dass ihnen der Zugriff auf verschiedene Angebote verwehrt wird. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich, häufig aber auf Seiten der Provider zu finden.
Unter jenen, die Erfahrungen mit der Unzugänglichkeit von Inhalten hatten, berichtete mit 41 Prozent der größte Teil von Problemen beim Abrufen von Videos über ein Gerät mit Mobilfunkverbindung. 37 Prozent machten diese Erfahrung auch bei einem drahtgebundenen Anschluss. Auslöser dafür waren teilweise zu geringe Bandbreiten, aber auch Sperrungen entsprechender Inhalte - wie man sie hierzulande beispielsweise von zahlreichen YouTube-Videos kennt.
Ein ebenfalls nicht gerade geringer Anteil von 23 Prozent berichtete davon, auf dem mobilen Endgerät Probleme beim abspielen von Musik aus dem Netz gehabt zu haben. Ebenso viele hatten Schwierigkeiten, per Handy oder Tablet eigene Inhalte zu sozialen Netzen wie Facebook, in ihre Blogs oder in Foren hochladen zu können.
Während dafür meist die Kapazitäts-Einschränkungen der mobilen Netzwerke verantwortlich waren, läuft es im Festnetz aber nicht immer viel besser. Hier klagten beispielsweise 19 Prozent der Nutzer darüber, dass Online-Games aufgrund der Internet-Anbindung nicht richtig funktionierten. Weitere 9 Prozent waren außerdem schon einmal damit konfrontiert, dass sie über ihre IP-Verbindung kein Telefonat führen konnten - wofür wohl in den meisten Fällen die Sperrungen von VoIP-Diensten durch die Mobilfunk-Provider verantwortlich sein dürften.
Die Vizepräsidentin der EU-Kommission Neelie Kroes sieht das Ausmaß der Probleme als nicht hinnehmbare Situation an. "Wer eine Internet-Anbindung erwirbt, sollte Zugang zu allen verfügbaren Inhalten haben, und dies mit der Geschwindigkeit, für die bezahlt wurde", sagte sie. Die Untersuchung bildet daher eine Grundlage für Bestrebungen, die Regelungen in dem Bereich EU-weit im Sinne der Verbraucher zu verbessern.
Unter jenen, die Erfahrungen mit der Unzugänglichkeit von Inhalten hatten, berichtete mit 41 Prozent der größte Teil von Problemen beim Abrufen von Videos über ein Gerät mit Mobilfunkverbindung. 37 Prozent machten diese Erfahrung auch bei einem drahtgebundenen Anschluss. Auslöser dafür waren teilweise zu geringe Bandbreiten, aber auch Sperrungen entsprechender Inhalte - wie man sie hierzulande beispielsweise von zahlreichen YouTube-Videos kennt.
Ein ebenfalls nicht gerade geringer Anteil von 23 Prozent berichtete davon, auf dem mobilen Endgerät Probleme beim abspielen von Musik aus dem Netz gehabt zu haben. Ebenso viele hatten Schwierigkeiten, per Handy oder Tablet eigene Inhalte zu sozialen Netzen wie Facebook, in ihre Blogs oder in Foren hochladen zu können.
Während dafür meist die Kapazitäts-Einschränkungen der mobilen Netzwerke verantwortlich waren, läuft es im Festnetz aber nicht immer viel besser. Hier klagten beispielsweise 19 Prozent der Nutzer darüber, dass Online-Games aufgrund der Internet-Anbindung nicht richtig funktionierten. Weitere 9 Prozent waren außerdem schon einmal damit konfrontiert, dass sie über ihre IP-Verbindung kein Telefonat führen konnten - wofür wohl in den meisten Fällen die Sperrungen von VoIP-Diensten durch die Mobilfunk-Provider verantwortlich sein dürften.
Die Vizepräsidentin der EU-Kommission Neelie Kroes sieht das Ausmaß der Probleme als nicht hinnehmbare Situation an. "Wer eine Internet-Anbindung erwirbt, sollte Zugang zu allen verfügbaren Inhalten haben, und dies mit der Geschwindigkeit, für die bezahlt wurde", sagte sie. Die Untersuchung bildet daher eine Grundlage für Bestrebungen, die Regelungen in dem Bereich EU-weit im Sinne der Verbraucher zu verbessern.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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